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Tifferette
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Grasdaggl
Was mich etwas unruhig werden lässt: Elon Musk könnte bald endgültig der mächtigste Mensch der Welt sein.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

killroy
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Granadaseggl
ja, und mit X hat die zukünftige US-regierung das mächtigste propaganda-werkzeug in der hand, das es aktuell gibt. nicht zu vergessen, dass auch die anderen mega-unternehmen samt ihrer selfmade-milliardäre alle auf linie sind
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

letzterschwob
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Granadaseggl
higgi hat geschrieben:Die Frage ob Biden besser angeschnitten hätte, darf durchaus gestellt werden


Die Frage würde ich definitiv mit Nein beantworte. Das größte von allen Harris-Problemen war, dass sie erfolgreich als Teil der Regierung dargestellt wurde. Falls es überhaupt jemand schaffen können hätte, bleibt Biden der Hauptschuldige, weil er sich viel zu lange an sein Amt geklammert hat

Tamasi hat geschrieben:Interessante Wähler-Analyse:

- Harris hat ihre besten Werte bei schwarzen Frauen: 92% haben für sie gestimmt. - Aber:

- Es haben weniger Frauen für Harris gestimmt als 2020 für Joe Biden. :shock: Insgesamt nur 54% der Frauen für Harris, 44% für Trump.


Irgenwie erleichternd für alle Männer. Wir sind es nicht alleine, die diese Welt noch in diesem Jahrhundert zerstören werden. Der Anteil der Frauenhasser, Rassisten und Dummen ist beim anderen Geschlecht offensichtlich nicht nennenswert niedriger.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.

Ok, Goofy.



Tamasi
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Allmachtsbachel
Tifferette hat geschrieben:Was mich etwas unruhig werden lässt: Elon Musk könnte bald endgültig der mächtigste Mensch der Welt sein.

Trump und Musk, the Arschloch Brothers. Ich hatte kurz die Hoffnung, dass die zwei Egos sich mal entzweien. Aber vermutlich werden sie dazu im Alltag zu wenig Berührungspunkte haben. Solange Musk ihm weiter tolle Raketen-Filmchen zeigen kann, wird Trump alles abnicken.

Local Zero
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Die Dems hatten keinen anderen Kandidaten
Auch wenn Biden früher Platz gemacht hätte
Ja, großes Problem.

Dieses defacto-Zweiparteiensystem, das mich - wäre ich dort wahlberechtigt - immer nur vor die (Aus)-Wahl des geringeren Übels stellen würde, trägt nun mal gar nicht zu einem gesellscjaftlichen Interessens-Ausgleich bei.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Southern Comfort
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Grasdaggl
Solange Trump seine Berater regelmäßig entlässt wie im ersten Term ist das mit "little rocket man" doch eher eine kurze Affäre...

Außerdem hält Trumps Ego nicht aus, dass der reicher ist, jünger ist, mehr Kinder mit mehr Frauen hat und overall vermutlich das noch größere Arschloch ist.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Tamasi hat geschrieben:"Meiner Familie geht es jetzt schlechter als vor vier Jahren!" - hätten auch an ihm geklebt.

Das ist halt der Klassiker in einem Wahlsystem, das nur zwei Parteien hervorbringt, und speziell in den USA: natürlich geht es der Familie schlechter als vor vier Jahren, weil die Republikaner die Kohle einer kleinen Gruppe in die Taschen packen und die Demokraten dann das Loch stopfen müssen. Sowas muss man als Wähler schon sehen, aber das gelingt den Leuten in anderen Ländern ja auch nicht – da muss man sich ja nur mal anschauen, wie sehr die Grünen jetzt für Versäumnisse der CDU bzw. großen Koalitionen bestraft werden.

Tamasi hat geschrieben:Und nein, das liegt nicht daran, dass die Amis doof sind.

Naja – mich beschäftigt eher die Frage, ob andere Wahlbevölkerungen mittlerweile genau so dumm sind wie die Amis, siehe oben. Nicht ganz, glaube ich.

Kommt auch drauf an, ob man bereit ist, Dummheit nüchtern zu definieren: nicht nur als Mangel an Bildung, sondern unabhängig davon bzw. darüber hinaus als Mangel an Informationen, Erfahrungen und Fähigkeiten.

Insofern – auf die USA bezogen – kann man es sich mit Chauvinismus erklären, mit dem eine massive Selbstüberschätzung einhergeht: wenn man das politische System und die Wahlen als Konflikt wahrnimmt, in dem es nur einen Sieger und einen Verlierer geben kann, am liebsten vielleicht sogar dauerhaft, dann kann wohl sowas zustandekommen. Dann gibt es genug Leute, die sich ausrechnen, dass sie auf der Gewinnerseite rauskommen – vielleicht sogar umso eher, je mehr Verlierer es gibt, denn dann bleibt ja umso mehr für die Gewinner übrig. Oder was für einer kruden Logik die da auch immer folgen. Ist halt falsch, weil es nur für die berühmten 1 Prozent funktioniert.

Wer das nicht sieht, ist schon dumm. Es sollte einen ja weniger wundern, wenn es zum zweiten Mal passiert, aber mich wundert es mehr. Die einzigen Stimmen für das Arschloch, die ich nachvollziehen kann, sind die einer kriminellen Elite. Schurkenstaat USA.


Local Zero
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Was machen jetzt die Heerscharen an Juristen, die gegen das Wahlergebnis klagen sollten?
Denen bricht ja jetzt alles weg
Sie könnten ihren potentiellen Auftraggeber beim Wort nehmen und unter Bezugnahme auf dessen "Wahlbetrug!"-Gerede trotzdem Rechnungen schreiben. Zahlt der auch. Aus der Staatskasse. :mrgreen:
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Local Zero
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Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Du musst schon ein veritabler Spacken sein, gerade heute auch noch n Twidderlink hier reinzutun.
Danke für Deinen qualifizierten und fundierten Beitrag.
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Noch zum Thema Dummheit oder Naivität oder oder: mein Vater sagt das einzige, was ihm an Trump gefällt sei dessen Absicht, sich aus der Geopolitik rauszumischen – und diese Ansicht ist halt auch gleich mehrfach riegeldumm.

Er hat halt den Köder geschluckt, dass Putin sich gegen eine quasi-imperialistische NATO-Ausweitung unter US-Führung verteidigt. Auch dumm. Aber erklärbar vor dem Hintergrund, dass er damals live dabei war, als die CIA 1956 im Aufstand in Ungarn mit herumfummelte, echte Unterstützung jedoch nicht nur ausblieb, sondern angeblich auch nie angedacht war.

So klammert man sich halt an ein paar Prinzipien, wenn einem die Welt über den Kopf wächst, und das ist der Punkt, an dem es dann nicht mehr fair ist, andere als blöd hinzustellen, denn das ist eben zutiefst menschlich.


Kryztina
Granadaseggl
Local Zero hat geschrieben:Wenn ich lese, dass viele US-Amerikaner mit Migrationshintergrund (also bspw. Latinos) einen Migrantenhetzer wie Trump wählen, muss ich immer an meine Münchner Friseurin Maria denken: Was hat die sich über die Flüchtlinge aufgeregt, die 2015 nach Deutschland kamen. Als ich sie dann mal fragte, warum sie nach Deutschland gekommen ist (ich wusste, dass sie gebürtige Kroatin war, wir hatten uns oft über Istrien unterhalten, weil ich da kurz hintereinander mal zwei mal im Urlaub war), wich sie erst aus, laberte dann rum bis sie schließlich zugab, dass ihre Eltern mit ihr als Kleinkind während des Jugoslawienkieges nach Deutschland geflüchtet wären.


das kenne ich zu Genüge, wie abgewertete Menschen auf andere einhauen um sich unterscheiden zu können, um sich selbst als besser zu sehen. Missgunst ist das. Missgunst.

Für Immanuel Kant ist sie eine „bösartige Gesinnung, nämlich ein Unwille, unser eigen Wohl durch das Wohl Anderer in Schatten gestellt zu sehen."

Tamasi
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Allmachtsbachel
Nice Weather hat geschrieben:(...) weil die Republikaner die Kohle einer kleinen Gruppe in die Taschen packen und die Demokraten dann das Loch stopfen müssen.

Eine Bekannte von mir - mit abgeschlossenem VWL-Studium - ist der festen Überzeugung, dass die Staatsverschuldung der USA unter Trump sinken wird. Weil Trump Unternehmer ist und immer Gewinn machen will.

Wir haben gestern eine Wette dazu abgeschlossen. :)

Käskibber
Lombaseggl
Diese Nationalökonomen haben manchmal tatsächlich etwas verschlungene Gedankengänge.

Wobei man als US-Präse natürlich in der angenehmen Situation ist, daß alle Schulden auf Taler lauten und das Druckmaschinle dazu quasi im eigenen Keller steht.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Hate again

Amerika im Jahr 2024, wo Latinos einen Latino-Hasser wählen und homophobe Nationalisten zu schwulen Disco-Hits tanzen. Szenen von Trumps Siegesfeier in Florida, die die Welt beunruhigen sollten.

In West Palm Beach hat es auch Anfang November noch 29 Grad, was liegt also näher, als am Wahltag eine Runde Schlittschuh laufen zu gehen? In der Stadt, in der der Sommer praktisch nie endet, haben sie ein „Winter Wonderland“ errichtet, eine Eislaufbahn in zentraler Lage unweit der Strandpromenade. Die Kinder fahren hier in kurzen Hosen im Kreis, Mütter im Tanktop hinterher, aus den Boxen erklingt das Weihnachtslied: „Can You Hear the Christmas Bells?“

Wer ausrutscht und hinfällt, ist sofort klitschnass, denn sie können diese Eisfläche noch so stark kühlen, die Oberfläche schwitzt unter der Sonne Floridas. Es handelt sich, wenn man ehrlich ist, um eine große Pfütze. Aber das scheint die Leute, die hier zwanzig Dollar für eine Stunde Winterzauber zahlen, nicht zu stören. Für das Geld haben sie schließlich auch noch Zutritt zu einem „Lebkuchen-Dorf“, also zu fünf Christkindlmarkt-Buden, die mit Tannenzweigen und Kunstschnee verziert sind und neben gebrannten Mandeln und Fleece-Pullis zum Glück auch eiskalte Cola im Angebot haben. Auf einem Schild steht: „Mit Schneebällen werfen verboten.“

Ganz offensichtlich ist West Palm Beach ein Ort, an dem die Realität als formbar betrachtet wird. Wenn sie hier in Winterstimmung kommen möchten, dann lassen sie sich davon nicht abhalten, nur weil das Thermometer knapp 30 Grad anzeigt. Sie machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt. Es ist ein Ort, der wie geschaffen ist für Donald Trump.

Der ehemalige und kommende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wohnt schräg gegenüber vom Winter Wonderland, auf der anderen Seite der Lagune, in einem Märchenschloss namens Mar-a-Lago, 126 Zimmer, 18 Golflöcher. Er lebt hier in einer Fantasiewelt, in der er selbst der Retter der Nation ist und Kamala Harris die Feindin im Inneren. Eine Welt, in der kein Skandal zu skandalös sein kann und keine Lüge zu schamlos, in der aus Trumps Tabubrüchen Erfolge werden, aus seinen Fehlern Triumphe und aus seinen Verbrechen die Verbrechen seiner Gegner.

Hier in diesem Schloss am Strand hat Trump auch (...)

Guter Artikel, weiter hier:
https://www.sueddeutsche.de/projekte/ar ... a-e831224/

Nö, keine Lust. Ich brauche und will schon seit acht Jahren keine Artikel mehr, die mir das Arschloch erklären wollen, oder die blöde amerikanische Volksseele. Sollen mich am Arsch lecken, alle miteinander.