Hat er Dir denn ein Pröbchen mit Autogramm hinterlassen?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Frank N Furter hat geschrieben:@Moni
Danke, noch für Deine Antwort!

Kryztina hat geschrieben:Das Stadtmagazin „Lift“ ernannte die Kroatin in den 1990ern gar zur „Mutter Teresa der Szene“. An Heiligabend lud die Wirtin, die einst nach Deutschland gezogen war, um Germanistik zu studieren, Obdachlose zu Göckele und Glühwein ein – niemand musste dafür bezahlen.
publicenemy hat geschrieben:Zum Zum, Palast und Unbekanntes Tier.
Das Stuttgarter Bermudadreieck.

Liebes Tourtagebuch,
nach zwei Tagen in Stuttgart muss ich festhalten: Die Stadt ist zu groß für sich selbst. Reden wir mal nicht über den Bahnhof ("Der schönste Bahnhof Deutschlands!"), der seit sage und schreibe drei Livetourneen eine zuverlässige Vollkatastrophe und Passagierdemütigung ist. Auch sonst fielen mir ~interessante~ Stadtgestaltungsdetails auf:
Ein neues Kunstwerk auf dem Schlossplatz, das politisch akkurat offenbar den aktuellen Übergang von liberaler Demokratie (schwarz-rot-gold) zu autoritärer Rückwärts-Idiokratie (schwarz-weiß-rot) illustrieren möchte! Dieses wichtige Werk reiht sich hervorragend in den wahrscheinlich auch als Kunstinstallation gedachten Mülltonnen- und Ascheimer-Slalom in der Stuttgarter Fußgängerzone ein.
Kurz: Die Innenstadt Stuttgarts bleibt in ihrer bemühten Zugestelltheit eine Herausforderung für jeden ästhetisch sensiblen Besucher.
Unser Konzert gestern Abend war hingegen A BLAST! 8000 ausgelassene Zuschauende mussten sich allerdings die Trickfrage gefallen lassen, wie das mit dem Comeback des Faschismus in Deutschland wohl passieren konnte - während sie in einer Halle standen, die Stuttgart nach einem SS-Verbrecher und Nationalsozialisten benannt hat. Schleyerhaft!
de mappes hat geschrieben:Das tourtagebuch von Janni Jan Böhmermann widmet heute eurer wunderschönen Stadt ein Kapitel
Mich würde mal interessieren, wie ihr das seht als waschechte Stuttgarter im vergleich zu mir SaarländerLiebes Tourtagebuch,
nach zwei Tagen in Stuttgart muss ich festhalten: Die Stadt ist zu groß für sich selbst. Reden wir mal nicht über den Bahnhof ("Der schönste Bahnhof Deutschlands!"), der seit sage und schreibe drei Livetourneen eine zuverlässige Vollkatastrophe und Passagierdemütigung ist. Auch sonst fielen mir ~interessante~ Stadtgestaltungsdetails auf:Ein neues Kunstwerk auf dem Schlossplatz, das politisch akkurat offenbar den aktuellen Übergang von liberaler Demokratie (schwarz-rot-gold) zu autoritärer Rückwärts-Idiokratie (schwarz-weiß-rot) illustrieren möchte! Dieses wichtige Werk reiht sich hervorragend in den wahrscheinlich auch als Kunstinstallation gedachten Mülltonnen- und Ascheimer-Slalom in der Stuttgarter Fußgängerzone ein.Kurz: Die Innenstadt Stuttgarts bleibt in ihrer bemühten Zugestelltheit eine Herausforderung für jeden ästhetisch sensiblen Besucher.
Unser Konzert gestern Abend war hingegen A BLAST! 8000 ausgelassene Zuschauende mussten sich allerdings die Trickfrage gefallen lassen, wie das mit dem Comeback des Faschismus in Deutschland wohl passieren konnte - während sie in einer Halle standen, die Stuttgart nach einem SS-Verbrecher und Nationalsozialisten benannt hat. Schleyerhaft!
Da meint er aber nicht sich selbst, oder?jeden ästhetisch sensiblen Besucher
Tamasi hat geschrieben:Wenn das Zum Zum noch da wäre, hätte Böhmermann es übersehen.
Die Tautologie ist ihm durchgerutscht.schwaebi hat geschrieben:de mappes hat geschrieben:Das tourtagebuch von Janni Jan Böhmermann widmet heute eurer wunderschönen Stadt ein Kapitel
Mich würde mal interessieren, wie ihr das seht als waschechte Stuttgarter im vergleich zu mir SaarländerLiebes Tourtagebuch,
nach zwei Tagen in Stuttgart muss ich festhalten: Die Stadt ist zu groß für sich selbst. Reden wir mal nicht über den Bahnhof ("Der schönste Bahnhof Deutschlands!"), der seit sage und schreibe drei Livetourneen eine zuverlässige Vollkatastrophe und Passagierdemütigung ist. Auch sonst fielen mir ~interessante~ Stadtgestaltungsdetails auf:Ein neues Kunstwerk auf dem Schlossplatz, das politisch akkurat offenbar den aktuellen Übergang von liberaler Demokratie (schwarz-rot-gold) zu autoritärer Rückwärts-Idiokratie (schwarz-weiß-rot) illustrieren möchte! Dieses wichtige Werk reiht sich hervorragend in den wahrscheinlich auch als Kunstinstallation gedachten Mülltonnen- und Ascheimer-Slalom in der Stuttgarter Fußgängerzone ein.Kurz: Die Innenstadt Stuttgarts bleibt in ihrer bemühten Zugestelltheit eine Herausforderung für jeden ästhetisch sensiblen Besucher.
Unser Konzert gestern Abend war hingegen A BLAST! 8000 ausgelassene Zuschauende mussten sich allerdings die Trickfrage gefallen lassen, wie das mit dem Comeback des Faschismus in Deutschland wohl passieren konnte - während sie in einer Halle standen, die Stuttgart nach einem SS-Verbrecher und Nationalsozialisten benannt hat. Schleyerhaft!
Tja, alles schon mal gehört/gelesen. Aber besser...
Da meint er aber nicht sich selbst, oder?jeden ästhetisch sensiblen Besucher
Aufgrund seines Ranges als SS-Untersturmführer war Schleyer drei Jahre lang in Baden interniert. Am 24. April 1948 kam er frei. Sein Entnazifizierungsverfahren endete mit der Einstufung als Minderbelasteter, wogegen er Widerspruch einlegte. Nach dem Revisionsverfahren galt er seit Dezember 1948 nur noch als Mitläufer. Schleyer hatte bei den Angaben zur Person einen niedrigeren Dienstgrad angegeben, um das mögliche Strafmaß zu reduzieren: Anstelle seines Rangs als SS-Untersturmführer notierte er SS-Oberscharführer.
Am 1. März 1949 begann Schleyer seine Tätigkeit als Referent bei der Industrie- und Handelskammer Baden-Baden.
Zum 1. Oktober 1951 wechselte er als Sachbearbeiter zur Daimler-Benz AG.
Hier übernahm er im Mai 1953 die Leitung des Hauptsekretariats und war zugleich Assistent des Vorstandsvorsitzenden Fritz Koenecke.
Durch Protektion Koeneckes stieg Schleyer rasch auf; ab dem 1. Januar 1956 war er Leiter der Personalabteilung, und zum 1. Januar 1959 wurde er als stellvertretendes Mitglied in den Vorstand berufen.
Ab dem 1. Oktober 1963 war er ordentliches Vorstandsmitglied.
1970 trat Schleyer in die CDU ein. Am 12. Februar 1970 wurde er zum Ehrensenator der Universität Innsbruck ernannt.

Flüchtlingsbaracken mitten in der Stadt??? Schlimme Zustände seinerzeit! Ich kenne nur Schlotwiese, Rot, Zuffenhausen... Morast.
Tamasi hat geschrieben:Nein, die kannte ich nicht. Cool!
Aber mir fällt da ein, dass der "Udo Snack" doch auch in einer Baracke angefangen hat, oder? Jetzt aber nicht unbedingt in einer Baracke mit Rotlicht.

publicenemy hat geschrieben:Ist der frühere Schatten die heutige Schreinerei? Dann kenne ich das auch. War früher schon schräg, mit dem singenden Hund.