1720 Beiträge


Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Bei mir hat ja die Paprika keine Blätter mehr wegen der Rehe...
War trotzdem toll, als ich heute festgewurzelt zuschauen konnte, wie ein Reh mit Kitz bis auf knapp 2 Meter auf mich zuliefen, weil sie mich erstaunlicherweise nicht wahrnahmen.
Erst als ich leise Hallo sagte, ist sie aufgeschreckt, aber schönerweise nicht in Panik geraten und ist weitergezogen

Säulenbirne ist auch Schwachsinn, wenn man solche Besucher hat

Jetzt gönn´ ihnen doch auch was. Sei dankbar, dass Bambi Dir die Ehre erwies.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."



vivafernanda
Benutzeravatar
Granadaseggl
Hi Uwe, danke für Deine Apfelgeschichten, habs nicht vergessen.

Gestern bin ich durch den proppenvollen Englischen Garten heimgeradelt und plötzlich war da so ein zarter Dufthauch von frühen Äpfeln in der Luft. Ich hab keine Ahnung woher oder bloß Einbildung.
Egal. Hab mich gefreut, in der Münchener Apfellosigkeit plötzlich an Klaräpfel und James Grieve zu denken.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
vivafernanda hat geschrieben:Du könntest aber. Rehe antizipieren ihr Lebensende permanent.

Bei soner Opferhaltung muss man ja zum Opfer werden
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Die Geißhirtle waren in diesem Jahr 2 Wochen früher reif, als sonst.
Am besten schmecken sie, wenn sie noch grün sind. Den Geschmack mit Muskateller im Abgang muss man einfach mal erfahren haben. Sie werden schnell mehlig und braun um das Kerngehäuse herum.
Nachdem die Großfamilie und die guten Freunde ausgiebig versorgt waren, habe ich den Rest entsaftet und zu Gelee verarbeitet.
500 g Gelierzucker (3:1) auf 1,2 l Saft, zusätzlich Saft einer Zitrone.
Ein Genuss.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Und der Statisten-Statiker ergänzt:

Zwetschge mau, vgl. mit letztem Jahr. Dafür hat unser Pflaumenbaum nach Jahren mit ohne ganix tatsächlich wieder reichlich Früchte getragen. Die sehen zwar sehr schrumplig aus, sind aber unfassbar süß und butterweich. Äpfel und Birnen normal (also viel).
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
So, das erste Kilo der Saison geerntet. Und wenn ich so auf meine Pflanzen schaue, dann folgenden noch mindestens 20. Ist ein bisschen spät dieses Jahr, liegt allerdings auch daran, dass mich eine rätselhafte Faulh Befindlichkeitsstörung schwerster Ausprägung von übertriebenem Frühjahrsaktionismus abgehalten hat. Ich glaube, so spät wie dieses Jahr (Mitte/Ende Mai) habe ich überhaupt noch nie mit der Aussaat begonnen. Was sich allerdings im Nachhinein als glückhafte Fügung erwies. Denn als die große nasse Kältewelle Mitte Juli bis Anfang August durchs Land zog, waren die meisten Blütenstände noch nicht einmal gewachsen, konnten also auch nicht eingehen. Den Seinen gibt‘s der Herr manchmal eben doch im Schlaf.

Letztes Jahr haben wir an Nikolaus die letzten selbst angebauten - nachgereiften – Tomaten gefuttert. Mein Plan ist es, die Fresserei dieses Jahr nahtlos mit der Dachbodenzucht unter Kunstlicht fortzusetzen. Mal schauen, ob ich ein rollierendes Anbau-Ernte-System bis zum nächsten Sommer installieren kann. Habe mich jetzt dann doch für die Erdaussaat und gegen Hydroponik entschieden, auch wenn ich da eimerweise Erde die Treppen hochschleppen muss. Aber diese Fummelei mit pH-Wert und Leitwert messen, künstlicher Belüftung und weiterem Furz und Feuer ist mir zu mathematisch. Ich stelle ein paar Gelbtafeln gegen Trauermücken auf, dann wird das schon klappen.


Bild
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Same herein.
Und während unseres Urlaubes wollte ich den Bewässerungsdienst nicht überfordern. Also wurde 14 Tage lang nicht ausgegeizt.
Jetzt sieht es aus wie im Regenwald.
Und ich ernte die Tomaten aus dem Gestrüpp.
Gut, dass sie bei Genussreife rot werden.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Same herein.
Und während unseres Urlaubes wollte ich den Bewässerungsdienst nicht überfordern. Also wurde 14 Tage lang nicht ausgegeizt.
Jetzt sieht es aus wie im Regenwald.
Und ich ernte die Tomaten aus dem Gestrüpp.
Gut, dass sie bei Genussreife rot werden.
Der Tomatenflüsterer vom Mondsee gießt ja seine Freilandtomaten, die in unten offenen Kübelbeeten wachsen, nur einmal: beim Aussetzen (kräftiger Schluck inklusive Mykorrhiza). Ab dann ziehen die sich selbst ihr Wasser. Dick gemulcht, scheint das tatsächlich zu funzen. Mit dem Ausgeizen übertreibt er es auch nicht, geht auch gar nicht bei Hunderten von Pflanzen. Und seine Ernten sind bemerkenswert.
Unter Westfalen hat geschrieben:Gut, dass sie bei Genussreife rot werden.
Und man nicht an der Rot-Grün-Schwäche leidet, wie so manch andere Männer. Son Garten ist ja keine Wahlkabine :D
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."






Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
Weingelee?
Schmiert man sich das auf die Stulle, oder setzt Du es beim Kochen ein?

Interessiert mich wirklich, weil ab ner bestimmten Menge fragte ich mich die Tage,
was man mit ner Menge an Trauben machen soll, bei der sich noch nicht "lohnt" Saft zu herzustellen
das ist doch keine Musik

Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ich habe von unseren Trauben mal Marmelade gemacht, das war aber nicht so der Hit, weil der Anteil der Kerne zu groß ist.
Daher mache ich jetzt immer Saft und davon Gelee.
Bei mir kommt allerdings nur Gelierzucker (3:1) dazu und manchmal etwas Zitrone.
Kein Zimt, Cayennepfeffer, Sojasoße oder anderen Scheiß.

Am besten schmeckt das Gelee auf einem Pumpernickel mit Butter bestrichen. Dazu ein Glas Milch.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Kryztina
Granadaseggl
Wir hatten nun doch weniger Trauben als angenommen aber uns gegen Wildschweine geschützt. Weniger, da es seit 5 Monaten nicht mehr geregnet hatte. Einge sind regelrecht vertrocknet zu Rosinen. Oder reifen als Nachzügler. Und wir haben weniger Wein weil wir schonender gepresst haben. Mehltau sehr gering, gut.

10 l tiefrot Traube Agiorgitiko. 13 % alc.
30 l Rosè aus Savvatiano mit Moschofilero. 14 %.

Wir waren bei der Önologin mit Proben und sie reichte noch etwas Hefe.

Da der Keller zu warm ist kühlen wir ihn.

Es war alles eine Heidenarbeit aber macht Spaß.

:prost:

Und aus dem Trester brennen wir Tsipouro.
Jammas. Geia mas.




Local Zero
Benutzeravatar
Grasdaggl
Wenn man einen Weinstock an der Terrasse oder am Balkon hat, zieht der auch automatisch immer am Wespen an, oder? Wir haben an der Westseite einen drei Meter hohen wilden Weinstock. Da kommen im Frühsommer nur Bienen, Hummeln und Schmetterlinge und im Herbst holen sich die Vögel die winzigen Beeren, für uns sind die Dinger aber ungenießbar. Hatte deshalb schon überlegt, den herauszureißen und einen „richtigen“ Weinstock einzupflanzen. Aber wenn ich damit diese Dreckswespen anlocke, dann lasse ich das.

Wir haben uns übrigens gewundert, warum es bei uns dieses Jahr ums Haus herum enorm viele Hornissen gibt (die das ganze überflüssige Obst auffressen). Das sind zwar echte Oschis, aber eigentlich auch ganz friedlich, bis jetzt keine einzige Attacke. Wespen sind da schon erheblich nerviger. Und dann habe ich vor ein paar Tagen entdeckt, dass sie in unseren Dachfirst ein riesiges Nest angelegt haben. Es ist so groß, dass die Ausläufer davon durch die Holzbalken des Dachstuhls bis nach außen unter den Dachüberstand reichen. Wenn die im Winter alle tot sind und dass Nest leer ist, klettere ich mal hoch und schau mir das an.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."