Du kriegst für 35 Euro oder sogar weniger Geld eine sehr sehr gute Säge. Also tatsächlich geil, ja.
Manche mögen die nicht, weil die eben auf Zug sägen, also genau andersrum wie westliche Sägen, das heißt man muss sich umgewöhnen: am genausten wird’s wenn du dich hinter die Säge stellst und mit beiden Händen den Stiel greifst. Muss aber nicht unbedingt.
Wer überhaupt nicht lernen möchte wie man richtig sägt und eine Handsäge immer mit Karacho und Wut vorwärts und mit Druck nach unten ins Holz wemmsen will, der bleibt am besten bei einer westlichen Säge, weil das mit einer japanischen Säge nur zu einem ruinierten Sägeblatt führt. Aber unbedingt mal ausprobieren, ich bin begeistert.
Dann gibt’s noch die Hipster, die sich lieber eine Säge von 1865 kaufen und die selbst schärfen, oder natürlich auch absolute Profis, die seit 30 Jahren ihre Sägen eh selbst schärfen. Fast alle Sägen haben heutzutage aber gehärtete Zähne, die muss/kann man nicht auf die herkömmliche Art schärfen, und dazu gehören auch die allermeisten japanischen Sägen. Bleiben dafür aber sehr sehr viel länger scharf, ist ja klar. Mehr gibt’s eigentlich gar nicht zum Thema, würde ich behaupten.
Letschtendlich sägen Sägen eben. Wenn die Zähne scharf sind, sind die alle gut.