1024 Beiträge

Ein Ökothread?

Wichtige Themen, das können wir hier geballt diskutieren
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Uninteressant, aber gut, wenn es hierher ausgelagert wird, dann stört es mich nicht in anderen Threads
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Ach nö, lass doch in den anderen Threads diskutieren, wo es sich grad ergibt
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Scho recht
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Mir doch egal
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Neuer Fred? Find ich blöd, lass durch witzige Wortspiele boykottieren
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Neuer Fred? Find ich gut, endlich wieder lustige Spiele
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Bin besonders auf die Tipps, was ich selber besser machen kann, gespannt
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Aha. KI sagt:

Serbien besitzt bedeutende Vorkommen an Rohstoffen wie Lithium und Seltenen Erden, die für die EU zur Reduzierung der China-Abhängigkeit strategisch wichtig sind, wobei China ebenfalls großes Interesse zeigt und bereits in serbischen Bergbau investiert hat; es gibt ein Ringen um die Kontrolle der Vorkommen, aber auch Kooperationen, da China generell eine dominante Rolle im globalen REE-Markt spielt.

Reichtum an Rohstoffen:
Serbien hat große Vorkommen an Lithium (wichtig für E-Autobatterien) und auch Seltene Erden (wie Neodym, Praseodym).

Chinas Engagement: Chinesische Staatskonzerne dominieren bereits den serbischen Bergbau (z.B. Kupfer) und China hat starke wirtschaftliche Beziehungen, inklusive Investitionen in Energieprojekte und Infrastruktur.

Europäische Strategie:
Die EU sieht Serbien als wichtigen Standort, um die Abhängigkeit von China bei kritischen Rohstoffen zu verringern, was zu einem Wettbewerb um die Vorkommen führt.

Politisches Interesse:
China hat auch um die Ausbeutung der serbischen Vorkommen geworben, aber die EU konnte sich mit einem großen Rohstoff-Abkommen durchsetzen.

Da Serbien kein EU-Mitglied ist und eh mit Russland im Bett liegt, bin ich skeptisch, was das "große Rohstoff-Abkommen" mit der EU am Ende wert sein wird. Aber das ist allein meine Skepsis.

Aber bitte, grabt gern in Serbiens Erde. Das Gold, das dabei rauskommt, ist aber mein Familienschatz (anteilig).

Local Zero
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Grasdaggl
Pah: Wir holen einfach Milosevic zurück. Was wollen sie machen, frage ich. Leihverlängerung nur gegen einen Sack Magnete und ein Fass Sliwowitz.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."


Goofy
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Grasdaggl
Das Artensterben ist schlimmer als der Klimawandel. Denn
seit der Industrialisierung hat sich das Artensterben rasant beschleunigt, der Biodiversitäts- und Ökosystemverlust ist noch deutlicher überschritten als beim Klima (PDF). Das bedroht die physischen Grundlagen jeglicher menschlichen Freiheit und damit die Menschenrechte, insbesondere die auf Leben und Gesundheit. Denn ohne intakte Ökosysteme, Bodenneubildung, funktionierende Bestäubung und funktionierende Süßwasserkreisläufe ist die menschliche Existenz perspektivisch bedroht.



Trotzdem ist es richtig, Windparks zu bauen, auch wenn dadurch Vögel und andere Tiere sterben.
Denn auch der Klimawandel sorgt für Artensterben, also muss er auch zum Schutz der Tiere gebremst werden. Ausserdem ist ein Flughafen für Tiere schlimmer als ein Windpark.


Hier stehts geschrieben:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-12/ ... iversitaet

Die CDU torpediert die von der EU beschlossene "Wiederherstellungsverordnung", möchte sie am liebsten abschaffen.

Und deshalb liegt jetzt eine Klage beim Bundesverfassungsgericht.
Denn ...
Das alles widerspricht dem Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021, nach dem die Politik nicht Probleme einseitig in die Zukunft verschieben darf. Deshalb liegt seit Ende 2024 weltweit erstmals vor einem obersten Gericht eine Klage auf eine wirksamere Naturschutzgesetzgebung beim Bundesverfassungsgericht. Sie verlangt auf der Basis der Menschenrechte, dass das Gericht den Bundestag – oder mittelbar die EU – zur Aufstellung eines umfassenden gesetzlichen Biodiversitätsschutzkonzepts verpflichtet. Vorbild ist die erfolgreiche Klimaverfassungsbeschwerde von 2018, die 2021 vor Gericht Erfolg hatte.





Goofys Meinung:
Klimaschutz, Artenschutz, Umweltschutz, das muss zusammen hängen und zusammen betrachtet werden.

Es gibt dabei Punkte, wo es sich zu widersprechen scheint. Aufforstung von Wäldern mit schnell wachsenden Monokulturen kann dem Klima CO² entziehen, ist aber für die Tier- und Pflanzenwelt schlecht.

Auch Stromleitungen von Nord nach Süd zerstören Lebensräume. Die unterirdischen Leitungen kurzfristig mehr durch den Bau, die oberirdischen dafür Jahrzehnte lang.

Rehe finden eine Bahnlinie auch nicht so super. Erst im direkten Vergleich zu einer Autobahn erkennen auch sie die Vorzüge.


Manchmal muss da bewertet werden, was im konkreten Fall mehr nützt als schadet.
Und es müssen Strategien entwickelt werden, was gemacht werden kann, um Nachteile zu reduzieren. Für umweltfreundlicher Solarparks und so weiter.


Aber es gibt ja such Maßnahmen, die beidem nützen. Die Renaturierung von Mooren etwa, nimmt CO² auf und ist gut für die Biodiversität.

Manches ist auch für alles doof. Öl wird rücksichtslos aus dem Boden gepumpt und dann verbrannt.



Und deshalb - bringen Auswurf und ich das Altglas im Rucksack weg. :cyclops:

Local Zero
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Aufforstung von Wäldern mit schnell wachsenden Monokulturen kann dem Klima CO² entziehen

Eher nicht. Wegen der großen Fichtenmonokulturen bspw. ist der deutsche Wald in den letzten Jahren als CO2-Senke ausgefallen und sogar zum CO2-Emittenten geworden. 2018 war das erste Jahr, indem er zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder mehr davon abgegeben als gespeichert hat. Auslöser ist der Klimawandel, der Millionen Bäume in Monokulturen gekillt hat. Dieses Käferholz kann man entweder nur vor Ort verrotten lassen oder rausholen und verbrennen. Beides setzt sämtliches gebundenes CO2 frei.
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RedBlues
Halbdaggl
Es ist wie mit so vielem, man sollte immer versuchen neue Technologien zu erforschen und versuchen sie wirtschaftlich funktional zu machen. Es spricht nichts dagegen Fusionsenergie serienreif zu bekommen, oder Atomkraftwerke zu entwickeln die weniger Müll produzieren, oder unseren Atommüll wiederverwenden können.

Aber, mit Technologien die man irgendwann in der Zukunft VIELLEICHT zur Verfügung haben wird, löst man im hier und jetzt keine Probleme, keine Herausforderung. Und daher können sie auch kein Teil der Lösung unserer aktuellen Herausforderung sein.

Unseren aktuellen Hunger nach Energie kann man nur mit den Technologien befriedigen die wir zur Verfügung haben. Wind, Sonne und Wasserkraft. Und zur Speicherung eben Speichertechnologien wie Batterien und ein paar andere Dinge.

Verantwortungsvolle Politik konzentriert sich genau darauf und verspricht nichts was es noch nicht gibt. Auch wenn es in einem Teil der Bevölkerung nicht gerne gehört wird.

Und noch was ganz wichtiges. Selbst wenn einem das Klima und die Umwelt völlig egal ist, und man nicht an den Klimawandel glaubt, Energie aus Photovoltaik und Windkraft ist billiger als aus fossilen oder Atomkraftwerken. Und damit ist es immer die richtige Entscheidung sich im heute genau darauf zu konzentrieren.
Zuletzt geändert von RedBlues am 1. Januar 2026 20:22, insgesamt 1-mal geändert.

Goofy
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Grasdaggl
Local Zero hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Aufforstung von Wäldern mit schnell wachsenden Monokulturen kann dem Klima CO² entziehen

Eher nicht.


Na doch schon. So einfach ist es halt nicht. Den Wald sich selbst überlassen ist dann nicht gut, weil dann auch das passiert, was du beschreibst.
Aus dem schnell gewachsenen Holz einen Kleiderschrank zu bauen bindet das Co² in meinem Schlafzimmer.

RedBlues
Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Aufforstung von Wäldern mit schnell wachsenden Monokulturen kann dem Klima CO² entziehen

Eher nicht.


Na doch schon. So einfach ist es halt nicht. Den Wald sich selbst überlassen ist dann nicht gut, weil dann auch das passiert, was du beschreibst.
Aus dem schnell gewachsenen Holz einen Kleiderschrank zu bauen bindet das Co² in meinem Schlafzimmer.


Aber vielleicht sollte man es dann doch auch versuchen die Aufforstung so zu gestalten, dass man mit neuen Monokukturen nicht wieder neue Probleme hervorruft. Soll heißen, einen etwas robusteren Wald aufzuforsten.


RedBlues
Halbdaggl
Da stimme ich zu. Es braucht Wälder die dem Klimawandel widerstehen können und nicht Gefahr laufen durch Insektenplagen oder Pilze zerstört zu werden. Nur dann ist das auch nachhaltig genug um dem Klima zu helfen. Die Natur kann vieles allein bewerkstelligen, aber man kann es unterstützen

Goofy
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Grasdaggl
jagdhuette hat geschrieben:https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/soeders-mini-akw-offensive-was-technisch-geht-und-was-nicht/


Hier eine Einschätzung wie es um die kleinen Kernkraftwerke steht, die politisch ja gerne als Lösung eingebracht werden.


"Passend" dazu:

„Wo, wenn nicht bei uns?“ – CSU fordert Mini-Kraftwerke und Kernenergie-Forschung in Deutschland


https://www.welt.de/politik/deutschland ... hland.html

RedBlues
Halbdaggl
Schlimmer finde ich das hier
Das Positionspapier der CSU setzt zudem auf die Senkung der Stromsteuer für alle Verbraucher – also auch Privatpersonen. Zudem wird dort wiederholt die vollständige Abschaffung des Heizgesetzes samt der Förderung von emissionsarmen Wärmelösungen inklusive des Heizens mit Holz genannt, ebenso der Ruf nach dem Bau eines Fusionsreaktors in Deutschland und dem schnellen Bau neuer Gaskraftwerke. Deutschland müsse „Selbstversorger“ bei Gas werden. Des Weiteren setzt der CSU-Energiemix auf eine verstärkte Nutzung von Bioenergie und perspektivisch auch von Wasserstoff.


Stromsteuer senken, ok das macht Sinn um die Transformation zu unterstützen und zu beschleunigen. Abschaffung des Heizungsgesetz inkl der Förderung von Wärmepumpen ist völlig bescheuert. Keine Holzheizungen zu fördern würde ich auch unterstützen. Gas und Wasserstoff, das ist auch völliger Blödsinn.

Bisschen mehr Expertise in Wissenschaft und Volkswirtschaft würde echt helfen

jagdhuette
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Halbdaggl
https://www.focus.de/earth/analyse/die- ... 63c9b.html

Eine Zahl zeigt vielleicht am besten, wie rasant der Ausbau von Wind und Solar in den letzten Jahren erfolgt ist: Seit 2022 ist so viel erneuerbare Leistung zugebaut worden wie von 7,3 durchschnittlichen Kernkraftwerken. Was die reine Leistung angeht, ist der Ausstieg aus den letzten drei verbliebenen Atomkraftwerken von 2023 also bereits mehr als kompensiert. In der Praxis jedoch lassen sich die Erzeugungsformen nur schwer vergleichen, was ihre Rolle im Energiesystem angeht.








Als ich in Hamburg wohnte ist mir beim ersten Schnee sofort jemand ins parkende Auto reingerutscht. War zum Glück ne sehr korrekte Frau, die alles gemeldet hat.

Von der Werkstatt gab’s noch ein bisschen Rabatt, weil es sonst ein Totalschaden gewesen wäre, ich wollte die Karre aber behalten und noch fahren.

Goofy
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Grasdaggl
https://www.golem.de/news/zukunft-ohne- ... 04832.html



Fritz meint, in zwanzig bis dreissig Jahren bräuchte man keine Windräder mehr zur Stromerzeugung.

Strom kommt dann aus Kernfusion. Vielleicht. Oder auch nicht.


Tatsächlich wahrscheinlicher ist wohl, dass wir alle das mit der Kernfusion im großen Stil nicht mehr erleben werden.
Noch bekommt man es nicht hin, und wenn, dann wirds ja mehrere Jahrzehnte dauern, bis da Kraftwerke stehen.


Gut, Fritze, glaubst du, mit der CDU liebäugelnde junge Leute machen jetzt noch eine Ausbildung mit irgendwas mit Windenergie?

Wer soll die bauen und reparieren die nächsten Jahrzehnte?
Vielleicht brauchts die Leute aber ja garnicht.
Da sich ein Windrad nach etwa zehn Jahren rechnet, sollte man jetzt besser keine mehr bauen. Da werden also nicht nur die Leute, sondern auch die Energieindustrie verunsichert. Wobei letztere es ja besser wissen müssten.


Gut, dass der Kanzler seine Aussagen immer so bewusst macht.