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jagdhuette
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Halbdaggl
killroy hat geschrieben:
Ich stand in den 90ern im B-Block und da konnte man problemlos das Spiel verfolgen. Das ist mittlerweile in vielen Bereichen des Stadions schwierig, weil diese Bewegung alles mit ihrem Dogma überzieht.

Kannst du das mal konkret fürs Neckarstadion beschreiben, diese "vielen Bereiche"? Oder für die Gästeblöcke, wenn unser VfB auswärts zu Gast ist? Oder ist das nur so eine gefühlte Wahrheit?


Ich war seit 10 Jahren nicht mehr im Neckarstadion. Allerdings bin ich ca. 2-5x im Jahr bei Auswärtssspielen. Dieses Jahr waren es bisher vier Spiele. Bei zwei davon war ich im Bereich nahe der organisierten Fanszene. Das hat dazu geführt, dass ich deutlich weniger vom Spiel gesehen habe.
Ich suche mir gerne einen anderen Ort im Stadion. Häufig sind diese jedoch begrenzt verfügbar als Auswärtsfan. Von mir aus können die auch gerne machen was sie für nötig halten. Allerdings würde es mir besser gefallen, wenn ich trotzdem noch das Spiel verfolgen könnte.
Ich habe nicht gesagt früher war alles besser. Ich frage mich nur, ob das Schauen des Spiels überhaupt noch eine Rolle spielt oder obs da in erster Linie um die eigene Party geht.

pauljose
Granadaseggl
Früher so in den späten 60iger Jahren war ich als Schüler oft im Neckarstadion.
Was es gab , waren so prickelnde Gegner wie Borussia Neunkirchen. Münster und andere.
Das ganze Gewese von heute gab es nicht, keine Choreos, keine Einpeitscher nichts.
Das höchste der Gefühle war der Mann mit einem Bauchladen der die Gegengerade mit:

" Kaugummi,Schokolade Bonbon !" bearbeitete.

Die Obertürkheimer Kurve war oft eingenebelt, im Gegensatz zu heute, war es richtiger Nebel.

Sonst gab es nichts und ich muss gestehen, dass beim Fußballschauen die heiße Rote das größte
Ereignis war.
Ab und wann schoß der Hartmut Weiß ein Tor, Sawitzki hütete dasselbe und während der Woche interessierte sich kein Mensch für den VfB.

Ob besser war, schöner, lauter, mag jeder für sich entscheiden.

Es gibt einen schönen Seminarsatz, der noch heute Gültigkeit hat.

Bewahre nicht die Asche der Vergangenheit, sondern bewahre die Glut.



Kryztina
Granadaseggl
jagdhuette hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:
Ich stand in den 90ern im B-Block und da konnte man problemlos das Spiel verfolgen. Das ist mittlerweile in vielen Bereichen des Stadions schwierig, weil diese Bewegung alles mit ihrem Dogma überzieht.

Kannst du das mal konkret fürs Neckarstadion beschreiben, diese "vielen Bereiche"? Oder für die Gästeblöcke, wenn unser VfB auswärts zu Gast ist? Oder ist das nur so eine gefühlte Wahrheit?


Ich war seit 10 Jahren nicht mehr im Neckarstadion. Allerdings bin ich ca. 2-5x im Jahr bei Auswärtssspielen. Dieses Jahr waren es bisher vier Spiele. Bei zwei davon war ich im Bereich nahe der organisierten Fanszene. Das hat dazu geführt, dass ich deutlich weniger vom Spiel gesehen habe.
Ich suche mir gerne einen anderen Ort im Stadion. Häufig sind diese jedoch begrenzt verfügbar als Auswärtsfan. Von mir aus können die auch gerne machen was sie für nötig halten. Allerdings würde es mir besser gefallen, wenn ich trotzdem noch das Spiel verfolgen könnte.
Ich habe nicht gesagt früher war alles besser. Ich frage mich nur, ob das Schauen des Spiels überhaupt noch eine Rolle spielt oder obs da in erster Linie um die eigene Party geht.


wie bereiz geschrieben, ich habe fast alle Unterschriften der Pyrobosse auf meinem Trikot

Kryztina
Granadaseggl
pauljose hat geschrieben:Früher so in den späten 60iger Jahren war ich als Schüler oft im Neckarstadion.
Was es gab , waren so prickelnde Gegner wie Borussia Neunkirchen. Münster und andere.
Das ganze Gewese von heute gab es nicht, keine Choreos, keine Einpeitscher nichts.
Das höchste der Gefühle war der Mann mit einem Bauchladen der die Gegengerade mit:

" Kaugummi,Schokolade Bonbon !" bearbeitete.

Die Obertürkheimer Kurve war oft eingenebelt, im Gegensatz zu heute, war es richtiger Nebel.

Sonst gab es nichts und ich muss gestehen, dass beim Fußballschauen die heiße Rote das größte
Ereignis war.
Ab und wann schoß der Hartmut Weiß ein Tor, Sawitzki hütete dasselbe und während der Woche interessierte sich kein Mensch für den VfB.

Ob besser war, schöner, lauter, mag jeder für sich entscheiden.

Es gibt einen schönen Seminarsatz, der noch heute Gültigkeit hat.

Bewahre nicht die Asche der Vergangenheit, sondern bewahre die Glut.


Die Rote war nicht vorgekocht und kam vom besten Cannstatter Metzger. Doch, am Montag gabs noch den großen Sportteil der StZ mit Blickensdörfer. Ab Dienstag war dann Ruhe. Die Glut waren der Weiß und der Sawi und der Huttary und die Entenmänner, der Sieloff aus der Hechinger Straße, richtige Männer. Weißt du.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Kryztina hat geschrieben:wie bereiz geschrieben, ich habe fast alle Unterschriften der Pyrobosse auf meinem Trikot

Als Brandlöcher? :)

Fußball ohne Ultras: Denkbar

Ultras ohne Fußball: Schwierig!

Vielleicht sollte man sich doch etwas mehr auf den eijentlichen Kern von dit Janze konzentrieren, anstatt das ganze Drumherum immer maßloser zu überhöhen.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Local Zero
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Kryztina hat geschrieben:wie bereiz geschrieben, ich habe fast alle Unterschriften der Pyrobosse auf meinem Trikot


Vielleicht sollte man sich doch etwas mehr auf den eijentlichen Kern von dit Janze konzentrieren, anstatt das ganze Drumherum immer maßloser zu überhöhen.


Bild
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

pauljose
Granadaseggl
Der Blickensdörfer war ein begnadeter Schriftsteller im Gewande eines Sportreporters.
Ein Meister der Sprache, der Imagination , des Fühlens und Mitfühlens.

Und wer seine Tour de France Reportagen las, war Sportler, Fahrrad und Mont Ventoux in einem.
Seine Fußball Berichte waren fast immer besser als das Spiel, das er beschrieb.

Blickensdörfer und seinen Schreibstil findet man manchmal im Sportteil der Süddeutschen Zeitung.

Und die ist eh eine sehr gute Zeitung.

RedBlues
Halbdaggl
Kryztina hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:Kannst du das mal konkret fürs Neckarstadion beschreiben, diese "vielen Bereiche"? Oder für die Gästeblöcke, wenn unser VfB auswärts zu Gast ist? Oder ist das nur so eine gefühlte Wahrheit?


Ich war seit 10 Jahren nicht mehr im Neckarstadion. Allerdings bin ich ca. 2-5x im Jahr bei Auswärtssspielen. Dieses Jahr waren es bisher vier Spiele. Bei zwei davon war ich im Bereich nahe der organisierten Fanszene. Das hat dazu geführt, dass ich deutlich weniger vom Spiel gesehen habe.
Ich suche mir gerne einen anderen Ort im Stadion. Häufig sind diese jedoch begrenzt verfügbar als Auswärtsfan. Von mir aus können die auch gerne machen was sie für nötig halten. Allerdings würde es mir besser gefallen, wenn ich trotzdem noch das Spiel verfolgen könnte.
Ich habe nicht gesagt früher war alles besser. Ich frage mich nur, ob das Schauen des Spiels überhaupt noch eine Rolle spielt oder obs da in erster Linie um die eigene Party geht.


wie bereiz geschrieben, ich habe fast alle Unterschriften der Pyrobosse auf meinem Trikot


Wieso?

schwaebi
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Grasdaggl
Ich fands gegen Tel Aviv ehrlich gesagt, was den Support betraf, voll okay. Ohne groß Tamtam und gludernde Lot. Einfach singen und anfeuern ohne Ego.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Strafraumgitarre
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Local Zero hat geschrieben:Bild

Ist das der Fifabert Fuck? :cyclops:

pauljose hat geschrieben:Der Blickensdörfer war ein begnadeter Schriftsteller im Gewande eines Sportreporters.
Ein Meister der Sprache, der Imagination , des Fühlens und Mitfühlens.

Und wer seine Tour de France Reportagen las, war Sportler, Fahrrad und Mont Ventoux in einem.
Seine Fußball Berichte waren fast immer besser als das Spiel, das er beschrieb.
Nichts außer absoluter Zustimmung ist hier möglich. :nod:

Ich erinnere mich, wie ich einmal einen Artikel über das Training von Christoph Daum von ihm gelesen habe.
Er hat darin so anschaulich beschrieben, wie Daum den Spielern allein schon mit seinen Blicken Löcher in den Hosenboden brennt, dass ich mich spontan selbst am Hintern kratzen musste, nur um auf Nummer sicher zu gehen. :lol:

pauljose hat geschrieben:Blickensdörfer und seinen Schreibstil findet man manchmal im Sportteil der Süddeutschen Zeitung.
Namentlich aus der Feder von Christoph Kneer. :!:
Ich würde zwar behaupten, dass der eher seinen ganz eigenen Schreibstil pflegt, aber jedenfalls ist mir in der Gegenwart kein lesenswerterer Sportjournalist bekannt.

Ansonsten einer, der fußballerisch in Degerloch beheimatet ist, aber auch immer ein Vergnügen zu lesen war: Joe Bauer.

Ist dann halt um so mehr ein bisschen traurig, wenn man sich anhand solcher Koryphäen vergegenwärtigt, welch mächtiges Instrument Sprache sein kann und dann im Alltag bereits bei den Überschriften oft schon den Eindruck gewinnt, dass Grammatik und Zeichensetzung an eine besoffene KI outgesourct wurden.
Und da hat man mit dem Inhalt noch nicht mal begonnen...
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Local Zero
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Local Zero hat geschrieben:Bild

Ist das der Fifabert Fuck? :cyclops:

pauljose hat geschrieben:Der Blickensdörfer war ein begnadeter Schriftsteller im Gewande eines Sportreporters.
Ein Meister der Sprache, der Imagination , des Fühlens und Mitfühlens.

Und wer seine Tour de France Reportagen las, war Sportler, Fahrrad und Mont Ventoux in einem.
Seine Fußball Berichte waren fast immer besser als das Spiel, das er beschrieb.
... dass ich mich spontan selbst am Hintern kratzen musste, nur um auf Nummer sicher zu gehen. :lol:

Interpersonaler performativer Sprechakt! Toll.

Strafraumgitarre hat geschrieben:
pauljose hat geschrieben:Blickensdörfer und seinen Schreibstil findet man manchmal im Sportteil der Süddeutschen Zeitung.
Namentlich aus der Feder von Christoph Kneer. :!:
Ich würde zwar behaupten, dass der eher seinen ganz eigenen Schreibstil pflegt, aber jedenfalls ist mir in der Gegenwart kein lesenswerterer Sportjournalist bekannt.

Ansonsten einer, der fußballerisch in Degerloch beheimatet ist, aber auch immer ein Vergnügen zu lesen war: Joe Bauer.

Der Schorsch wird sie alle überleben.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

killroy
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Granadaseggl
jagdhuette hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:
Ich stand in den 90ern im B-Block und da konnte man problemlos das Spiel verfolgen. Das ist mittlerweile in vielen Bereichen des Stadions schwierig, weil diese Bewegung alles mit ihrem Dogma überzieht.

Kannst du das mal konkret fürs Neckarstadion beschreiben, diese "vielen Bereiche"? Oder für die Gästeblöcke, wenn unser VfB auswärts zu Gast ist? Oder ist das nur so eine gefühlte Wahrheit?


Ich war seit 10 Jahren nicht mehr im Neckarstadion. Allerdings bin ich ca. 2-5x im Jahr bei Auswärtssspielen. Dieses Jahr waren es bisher vier Spiele. Bei zwei davon war ich im Bereich nahe der organisierten Fanszene. Das hat dazu geführt, dass ich deutlich weniger vom Spiel gesehen habe.
Ich suche mir gerne einen anderen Ort im Stadion. Häufig sind diese jedoch begrenzt verfügbar als Auswärtsfan. Von mir aus können die auch gerne machen was sie für nötig halten. Allerdings würde es mir besser gefallen, wenn ich trotzdem noch das Spiel verfolgen könnte.
Ich habe nicht gesagt früher war alles besser. Ich frage mich nur, ob das Schauen des Spiels überhaupt noch eine Rolle spielt oder obs da in erster Linie um die eigene Party geht.

und schon werden aus "vielen Bereichen im Stadion" einige wenige. war ja klar, sorry, aber substanzlose argumentation. ich fahre seit 30 jahren auf auswärtsspiele, früher oft stehplatz, heutzutage kommt man ohne ADK oder OFC-Mitgliedschaft doch eh nimmer an auswärtsstehplätze. ich kann mich in 30 jahren nicht daran erinnern, dass ich große teile des spiels verpasst hätte. zumal - bei auswärtsspielen arrangiert man sich meistens eh mit den menschen um sich herum, und geht auch mal leicht wo anders hin - wenn es einem am angestammten platz nicht gefällt. es stehen so oder so alle, und es gibt immer wo ein plätzle. ich zumindest finde noch über all eines, wo ich ungestört schauen kann und dann muss ich mich auch nicht über junge leut aufregen, die die sache eben anders zelebrieren als ich. muss man eben ein bissle flexibel sein.

und vom neckarstadion - und darum ging es doch - hat man seit 10 jahren gar keinen liveeindruck, wo und wie man sich dort überall hinbegeben kann, um das spiel ungestört zu schauen. lass dir gesagt sein: es gibt mehr plätze dafür als du brauchst.

ich empfehle allen, die das mit den fahnen, den gesängen und der anfeuerung für vernachlässigbar finden, mal ein paar besuche in englischen oder schottischen fußballstadien. hab schon ein paar hinter mich gebracht, teilweise sogar mit sitzzwang, den die ordner durchgesetzt haben. da geht es bei manchem theaterpublikum lebhafter zu als auf deren tribünen. genau das bekommt man, wenn man nur noch "ich will einfach nur das spiel schauen" menschen im stadion hat. die gehen dann gerne auch mal 15 minuten vor spielende, und zwar 80% davon. heute fliegen fußballfans von der insel jedes wochenende mit ryanair nach deutschland und bevölkern die stadien der ersten bis fünften liga.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

RedBlues
Halbdaggl
Ich kann dir aus dem besagten Neckarstadion in dem ich nun seit ca 10 Jahren eine Dauerkarte in der CK habe sagen, dass es von Jahr zu Jahr schwieriger wird einen halbwegs freien Blick auf das Spielfeld zu bekommen. Die Fahnen sind in den letzten zwei Jahren über die komplette Breite der Kurve gewandert. Ich bin quasi immer am gleichen Ort im Stadion und mittlerweile ist es eher Zufall wenn ich den Ball im Tor vor der Kurve sehe. Und während man noch vor zwei Jahren wenigstens freien Blick auf die linke Seite des Spielfelds hatte, ist seit dieser Saison auch das nicht mehr möglich, weil große Fahnen.

Ich kann jeden verstehen, der das jetzt nicht so wahnsinnig prickelnd findet.

Das hat auch nichts mit besserer Stimmung zu tun, oder dass man nicht singt und anfeuern weil man das Spiel schauen möchte. Aber wenn das Spiel im Fokus des Stadion Besuchs, möchte man das halt auch sehen und nicht auf die Zusammenfassung auf ZDF abends warten.

Ich möchte beim Fussball nicht sitzen, aber irgendwann wird es wohl notwendig sein sich einen anderen Block zu organisieren, oder eben dem Neckarstadion fern zu bleiben. Weil ich glaube nicht, dass es weniger Fahnen werden.

Die Pyros von denen man manchmal eingenebelt wird nehme ich in kauf, das ist weniger nervend wie der Geruch von Gras im Stadion

Local Zero
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Grasdaggl
Ham doch eh alle ne Fahne im Stadion. Die meisten kommen ja schon mit. Tradition.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

RedBlues
Halbdaggl
Local Zero hat geschrieben:Ham doch eh alle ne Fahne im Stadion. Die meisten kommen ja schon mit. Tradition.


Ja Wegbier, Rennbier, Fußpils, das muss schon irgendwie sein. Vor allem um die ganzen armen geknechteten Mitarbeiter der Subs von unserem Caterer zu entlasten :mrgreen:




killroy
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Granadaseggl
@RedBlues
schon klar, werde ich nicht widersprechen. aber du musst dort ja nicht stehen. ich bin schon durchs halbe stadion gewandert und jetzt ganz happy im oberrang der UK. da kann ich das spiel so sehen, wie ich will.
nur weil mal etwas war, bedeutet das nicht, dass es auf ewig so bleibt. und dann muss man eben seine prioritäten setzen und konsequenzen ziehen.

und nur btw: manche der fahnen in der CK haben mit den ultras null komma null zu tun, es wird aber alles in diesem zusammenhang auf diese gruppe draufgekübelt. mein einziges mal in letzter zeit in der stehwanne war links außen (vom spielfeld aus gesehen). bei den OFC-leuten von alt-hall. die haben auch eine riesige fahne, die ab und an geschwenkt wird. aber von der ultrabewegung sind die meilenweit entfernt. das ist ein uralter OFC von anno dazumals.

es ist genau das, was mich hier an dieser diskussion so stört. jedes stadion bietet für fast alle besuchsanlässe den richtigen platz. wieso also den einen ihr ding absprechen, wenn es doch wo anders für mich viel passender sein könnte. jeder der im unterrang der CK seinen platz hat ist darüber informiert, dass es zu sichteinschränkungen kommen kann. wenn ich das nicht will, gehe ich doch einfach wo anders hin. ist das so schwer?
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

RedBlues
Halbdaggl
Einfach wo anders hingehen, ohne unmengen mehr für die DK zu zahlen ist jetzt nicht gerade einfach. Ist ja nicht so, dass man im oberrang der CK einfach seine DK kaufen kann oder tauschen

Und ja, nicht jede Fahne ist von einer Ultra Fraktion, aber wenn sie im Weg ist, ist es relativ egal wer die da jetzt noch hält...

killroy
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Granadaseggl
ich bin seit 2020 weg von der DK, daher kenne ich das aktuelle prozedere nicht.
aber es sollte doch möglich sein, von der CK in die UK zu wechseln - ist dieselbe preisgruppe (also außer du hast einen stehplatz - das weiß ich natürlich nicht. meine mich aber zu erinnern, das du bei den sitzplätzen im unterrang bist)
jaja, ich weiß, alle wollen in die CK. aber da komme ich dann eben wieder mit den prioritäten. ich will in ruhe schauen und mit den freunden und der familie quatschen. und das geht in der UK ganz wunderbar.
Zuletzt geändert von killroy am 21. Dezember 2025 23:03, insgesamt 1-mal geändert.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

pauljose
Granadaseggl
Wenn jetzt der Killroy akzeptiert, dass Andere eine andere Wahrnehmung haben, Andere möglicherweise
sich gestört fühlen, und ganz andere Andere seinen beweispflichtigen Argumentationstil in staatsanwaltlicher
Art und Weise so ein klein wenig daneben finden, weil solche Dinge subjektiv sind ....... dann wäre
das- nun ja- ein Fortschritt

killroy
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Granadaseggl
pauljose hat geschrieben:Wenn jetzt der Killroy akzeptiert, dass Andere eine andere Wahrnehmung haben, Andere möglicherweise
sich gestört fühlen, und ganz andere Andere seinen beweispflichtigen Argumentationstil in staatsanwaltlicher
Art und Weise so ein klein wenig daneben finden, weil solche Dinge subjektiv sind ....... dann wäre
das- nun ja- ein Fortschritt

akzeptierst du dann auch, dass diese individuelle andere wahrnehmung und das sich gestört fühlen nie eine einbahnstraße sein kann? das die störung auch nicht immer beim anderen liegt, sondern ich vielleicht manchmal auch meine wahrnehmung überprüfen sollte? weil jemand anderes eben ganz anders im stadion (er)leben will? und ich das vielleicht auch akzeptieren könnte?
oder gilt "leben und leben lassen" immer nur für die anderen?
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten