Gegenprogramm... mal wieder eine kleine Kneer (glaube ich)-Perle in der SZ:
Ob sie sich beim VfB Stuttgart vielleicht mal einigen können, wie sie ihren Torjäger nennen wollen? „Demi“ sei „ein Strafraumstürmer durch und durch“, lobte der Sturmkollege Deniz Undav, worauf Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ergänzte, „Demi“ habe sich „echt wieder reingehauen und aufgeopfert“. Inhaltlich würde der Trainer Sebastian Hoeneß beide Aussagen unterschreiben, allerdings bezogen auf den Mittelstürmer „Medo“.
Demi/Medo heißt eigentlich Ermedin Demirovic, und er beginnt für den VfB inzwischen das zu werden, was er schon sein sollte, als er vor anderthalb Jahren für über 20 Millionen aus Augsburg verpflichtet wurde: Beim 3:1 gegen einen wehrhaften 1. FC Köln war Demirovic trockener Abnehmer zweier süffiger Kombinationen. Im Umfeld des Klubs wird (wurde?) dem 27-Jährigen zwar mitunter vorgeworfen, dass er mit seinem robusten Stil nicht zum feingliedrigen Spiel der Kollegen passe, aber an guten Tagen beweist Demi/Medo das Gegenteil: Gegen Köln war seine Kurzentschlossenheit beim 1:0 und 2:1 genau das, was den Kollegen zu ihrem Glück fehlte. In Stuttgart gab es schon mal einen kurzentschlossenen Stürmer, er hieß Bobic und erzielte seine Tore fast ausschließlich aus Ein-Kontakt-Aktionen. Aber es wäre wohl nicht zielführend, Demi/Medo jetzt auch noch Fredi zu nennen.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.




Alle flippen aus, wenn einer wie der Edin mal paar gute Spiele macht, und nennen ihn mit Spitznamen, Emir, wer kommt denn auf sowas? 
