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Mahlzeit

Abliegen
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13%
Joggen/Spazieren
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9%
Zeitung/Internet lesen
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Blos kochen und/oder fressen
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Nix wie raus
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Nix wie rein
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I schaff durch
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Ich ess nebenher
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Von was Pause ... ??
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Grad im Urlaub
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Ach TIEFKÜHL.

Koche zum ersten Mal überhaupt in mein janzet Leben Champignoncremesuppe, und die macht mich fertig: Kochfeld hat 10 Stufen, auf Stufe 4 will se überkochen, auf Stufe 3 meint’s “ach, ist heiß genug, ich schalt mich mal ein Weilchen ab”

Nächstes Mal Gusseisen. Ich spül den nicht gern, deswegen benutze ich den zu selten.




Das hilft ja nur gegen hochtretenden Schaum. Nach einer Weile ging’s – eine Stufe runterschalten ist ja normalerweise genau richtig, aber hier war’s wohl haargenau auf der Grenze beim Thermostat.

War okay, aber so richtig begeistert bin ich nicht. Lieber Kürbissuppe.


Ja, manchmal kommt ein hübsches Sümmchen zusammen für eine einzelne Mahlzeit. Wenn ich’s drauf anlegen würde oder müsste, könnte ich mich sehr billig ernähren, weil ich mit Pasta, Reis oder Kartöffele in verschiedenen, auch sehr simplen Variationen kein Problem habe, aber es darf halt mal gern was feineres dabei sein.

A propos Hühnchen und Geld: neulich habe ich mich ums Federvieh der Nachbarn gekümmert, als die ein paar Tage unterwegs waren, zwei Mädels und ein Gockel, es gab im Schnitt zwei Eier pro Tag. Im Supermarkt etwa 80 Cent, also grob 300 Euro pro Jahr, in dieser Qualität. Das lohnt sich natürlich durchaus, aber die mussten den Hühnerstall auch nicht extra bauen, den gibt’s schon ewig.

Auch:



Krasser Typ, der hat mal im Fat Duck gschafft, drei Sterne, ein Angestellter pro Gast etc. pp – aber ein ganzes gegrilltes Göckele für 6 Dollar? Also.

konfettikotz
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Granadaseggl
An sonem Vogel esse ich üblicherweise drei Tage.

Und von eigenen Hühnern träume ich schon lange. Könnte ich Tiere töten/schlachten, hätte ich schon längst welche.
Saufe und furz', das Leben ist kurz.




Auswurf
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Grasdaggl
lol
Wenn ich einen fetten Baum fällen müsste, würde ich aus Bequemlichkeit lieber ein Huhn töten, so jemand anderes für mich den Baum fällt - obwohl es das erste Huhn wäre, an das ich Hand anlegen würde.

Vorraussetzung
Ich kenne das Huhn nicht
das ist doch keine Musik

Muss man ein Viech töten können, um es essen zu dürfen? In der Praxis ja ganz offensichtlich nicht, aber irgendwie schon. Ich würde ihnen halt gern die grauenvollen letzten Momente ersparen, wenn sie merken dass es ihnen an den Kragen geht.

Bin gerade etwas erschrocken, als ich mich dabei ertappte, wie ich über Gaskammern für Hühnchen nachdachte, so deutsch. Aber man müsste sie halt irgendwie sanft betäuben. Mit dem Haken, dass man das Zeug dann mitfuttert.

Und aus der Distanz erschießen, aus einem Sniper-Versteck, erfordert gewisse Skills, die ich nicht habe.


pauljose
Granadaseggl
Mein erstes und letztes Huhn , dass ich vom Leben zu Tode gebracht habe, habe ich erschossen.
Erschien mir die schnellste Methode.
Bei der Bundeswehr gab es allerley seltsam Fertigkeiten zu erlernen.

Wenn Du den Angelschein machst, ist das Töten eines Fisches und das Entfernen der Innereien auch
Bestandteil der Ausbildung.

Der moderne Mensch delegiert das Töten in die Schlachthöfe, will damit nichts zu tun haben und isst trotzdem Fleisch.
Die Tiere kommen ihm als Putenbrust, Hühnerschenkel, Hackfleisch oder Schweinebraten zu Gesicht und manche vergessen, dass dies alles ohne Töten nicht geht und dabei immer Blut fließt.
Zuletzt geändert von pauljose am 21. März 2026 21:25, insgesamt 1-mal geändert.

Monitor hat geschrieben:Was anderes!

Für mich nicht, danke – das ist mir auf den Samstagabend als Thema etwas zu schwer.

Aber kurz: im Laufe der Zeit hat sich für mich das eine oder andere Motto herausgebildet, zum Beispiel “wie dumm kann man eigentlich sein” “wenn’s hilft” oder “man kann’s auch übertreiben”. Und fürs Futtern gilt in diesem Sinne, dass Essen auch Spaß machen soll, denn es sind ja diese Kleinigkeiten, die die Würze und so weiter. Das Leben an sich ist schließlich Strafe genug.

Dabei fällt mir auch gleich folgendes Dingens ein, das Douglas Adams mal so ungefähr formuliert hat, als ihn ein Frommer fragte, woher er denn überhaupt Sinn und Hoffnung nähme und was er vom Leben erwarte, als Gottloser: “Spinnsch jetzt? Ich freu mich total aufs Abendessen.”

Jedenfalls ertappe ich mich zum Beispiel auch manchmal bei dem Gedanken, dass ich Brühe selbst machen sollte anstatt Pulver zu nehmen und so weiter, ist ja auch eigentlich keine Raketenwissenschaft, aber irgendwo hört’s auf, sonst will ich mir als nächstes die Geburtsurkunde der Sellerie vorlegen lassen oder stehe Samstags früh auf und gehe auf den Markt und so Ferz. Das lassen wir mal. Nur eins sollte man halt nicht tun: Pulver nehmen und jedes Mal dabei denken, dass man die Brüh eigentlich selbst mache sollte.

konfettikotz
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Granadaseggl
pauljose hat geschrieben:Mein erstes und letztes Huhn , dass ich vom Leben zu Tode gebracht habe, habe ich erschossen.
Erschien mir die schnellste Methode.
Bei der Bundeswehr gab es allerley seltsam Fertigkeiten zu erlernen.

Wenn Du den Angelschein machst, ist das Töten eines Fisches und das Entfernen der Innereien auch
Bestandteil der Ausbildung.

Der moderne Mensch delegiert das Töten in die Schlachthöfe, will damit nichts zu tun haben und isst trotzdem Fleisch.
Die Tiere kommt ihm als Putenbrust, Hühnerschenkel, Hackfleisch oder Schweinebraten zu Gesicht und manche vergessen, dass dies alles ohne Töten nicht geht und immer Blut fließt.


Ich bin froh, dass ich anonym totes Tier kaufen kann. Musste ichs selber töten, würde ich darauf verzichten.

Und nur weil man ein Tier getötet hat, machts ja auch nicht einfacher damit weiter zu machen, ich hab auch schon Tiere getötet, will aber nie wieder direkt damit zu tun haben.
Saufe und furz', das Leben ist kurz.

pauljose
Granadaseggl
Ich denke- Kollege Konfettiklotz- dass vielen von uns nicht mehr bewusst ist, was Fleisch essen wirklich bedeutet.
Das Töten ist ein Teil davon, die Optimierung von Fleisch , Tier, Aufzucht, Futter ist ein anerkanntes Problem, Die Auswirkungen der Massentierhaltung ( vom Rind, Schwein Huhn und Fisch ) sind immer weniger beherrschbar , jeder weiß es und trotzdem gibt es weltweit eine immer stärkere Nachfrage.

Und wir Deutsche sind ganz stolz, dass wir unseren Verbrauch an Schweinefleisch von durchschnittlich
60 Kilogramm auf 50 Kilogramm reduzieren konnten.
Schön aber wirkungslos.

Und ich ?

Ich esse immer noch Fleisch oder Wurstwaren
Zwar viel weniger, weiß aber auch, dass ich damit eine Industrie am Laufen halte, die uns immer mehr Probleme bereiten wird.

Monitor
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Granadaseggl
Nice Weather hat geschrieben:
Monitor hat geschrieben:Was anderes!

Für mich nicht, danke – das ist mir auf den Samstagabend als Thema etwas zu schwer.
....
Und fürs Futtern gilt in diesem Sinne, dass Essen auch Spaß machen soll, denn es sind ja diese Kleinigkeiten, die die Würze und so weiter. Das Leben an sich ist schließlich Strafe genug.

....

Jedenfalls ertappe ich mich zum Beispiel auch manchmal bei dem Gedanken, dass ich Brühe selbst machen sollte anstatt Pulver zu nehmen und so weiter, ist ja auch eigentlich keine Raketenwissenschaft, aber irgendwo hört’s auf, sonst will ich mir als nächstes die Geburtsurkunde der Sellerie vorlegen lassen oder stehe Samstags früh auf und gehe auf den Markt und so Ferz. Das lassen wir mal. Nur eins sollte man halt nicht tun: Pulver nehmen und jedes Mal dabei denken, dass man die Brüh eigentlich selbst mache sollte.


Sich aufs Essen freuen und Spaß haben, passt!

Meine Jüngste, die zuletzt hier ausgezogen ist, hatte hier noch einen Dörrautomaten, um u.a. Brühe-Pulver selber zu machen. Ist halt zeitaufwändig, schnippeln, zerkleinern.

Btw. sie kocht und backt sensationell (ihre Brüder kochen auch, aber mehr asiatisch - koreanisch, nepalesisch, chinesisch, kantonesisch...), einmal zauberte sie uns ein israelisch-palästinensisches Gute-Reise-Menue mit zig Schälchen einen Tag vor meiner längeren Fern-Reise. Eine andere Schwester, die im Ausland lebt, kocht auch in der 1. Liga (Fisch u. mehr). Davor war die Jüngste mit mir und der älteren dt. Schwester in Israel. Unvergesslich, kulinarisch sowieso!

Es war fast so köstlich wie in Jaffa-Tel Aviv / Altstadt, direkt am Hafen bei The Old Man and the Sea (palästinensisch).

https://www.secrettelaviv.com/best/tags/best-restaurants/the-old-man-and-the-sea-kedem-jaffa

Träume noch vom weltbesten Eiersalat und den unzähligen Schälchen an Speisen, warmes
Fladenbrot, Falafeln, Tee, Desserts. Shakshuka mag ich nicht mehr, ist mir zu tomatig. Selten esse ich Pizza, am liebsten mit weniger Tomatensoße drauf.

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Ofirs Küche: Israelisch-palästinensische Familienrezepte.

Das Ofir-Kochbuch ist mit ausgezogen. Ist bei ihr besser aufgehoben.

https://www.amazon.de/dp/3458177663?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title


Das Procedere Gemüse zu trocknen, hat einige Stunden gedauert, meist nachts. Alles Bio. Das Pulver für
Brühe war mir anfangs etwas zu salzig (konzentriert), bis ich die richtige Dosierung herausfand. Keine Ahnung, wie das mit dem Stromverbrauch ist (mit dem Backofen, Niedrigtemperatur - keine Ahnung? Mal eben Brühe machen mit dem Dehydrator, geht wohl nicht.

Der einstellbare 48-Stunden-Timer arbeitet zuverlässig im Hintergrund, während Sie sich anderen Dingen widmen. So einfach war professionelles Trocknen noch nie.

Heute habe ich Bio-Brühe-Pulver genommen, auf die Schnelle. War ok. In Soßen füge ich niemals Fertig-Brühepulver zu auch nicht, wenn ich eine Gemüse- oder Hühnersuppe koche.

Mein Lieblingsgewürz, Zutat sind Selleriesamen. Bin süchtig danach. Keine Suppe, Soße ohne
Selleriesamen. Ich mag den bitteren Beigeschmack, in kleinen Dosen sehr bekömmlich.

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I could write several novels about what I do not know.

konfettikotz
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Granadaseggl
Ich freu mich jetzt schon aufs Essen später.

Tsatsiki, (zwiebliger) Reis, Lammstücke scharf angebraten (mit fett Zitronensaft drauf + Oregano), Spitzpaprika (wird wohl auch mit angebraten oder als Frischekomponente roh dazu geknabbert, mal sehen) und eine scharfe Paprika.

:bounce: :banane: :prost:
Saufe und furz', das Leben ist kurz.