Wenn die Union nicht rechtzeitig aus Eigeninitiative handelt, werden Umfragen zur Nachfolger-Frage entscheiden. Da vermute ich stark, dass Söder vorne liegen wird - als der Einzige, der auch bei wesentlichen Teilen der AfD-Wählerschaft gut ankommt. Aus Angst vor Neuwahlen würde die SPD sich schon auch dazu bringen lassen, ihn zu wählen. Söder wiederum würde keine Skrupel haben, die Regierung sehr schnell zerbrechen zu lassen und darauf zu setzen, mit Neuwahlen die AfD zu seinem Juniorpartner zu machen durch seine Popularität und seine Fähigkeit, Menschen zu lesen.
Wer das verhindern will, braucht jemanden, dem die Aufgabe, 316 von 328 Abgeordneten aus der Koalition noch unter einen Hut zu bringen, zuzutrauen ist. Und der Einzige, dem man das zuzutrauen scheint, ist wohl Dobrindt, der trotz CSU-Populismus seine Partei bei den Verhandlungen um die Verfassungsänderungen sogar mit der Linkspartei unter einen Hut bringen konnte. Das erfordert schon echte Empathie. Mit Dobrindt würde man einerseits etwas zurück auf den Merkel-Weg gehen und darauf andererseits rechts abbiegen. Aber eben nicht so extrem wie Söder es würde. Der größte Vorteil von Dobrindt ist jetzt natürlich, dass er bescheiden genug wirkt, um Söder und Wüst glauben zu lassen, sie hätten ihn als "Übergangskanzler" in der Hand. Aber durch die Entwicklung der Umfragen unter einem Kanzler Dobrindt kann ihnen das dann natürlich entgleiten.
Wer das verhindern will, braucht jemanden, dem die Aufgabe, 316 von 328 Abgeordneten aus der Koalition noch unter einen Hut zu bringen, zuzutrauen ist. Und der Einzige, dem man das zuzutrauen scheint, ist wohl Dobrindt, der trotz CSU-Populismus seine Partei bei den Verhandlungen um die Verfassungsänderungen sogar mit der Linkspartei unter einen Hut bringen konnte. Das erfordert schon echte Empathie. Mit Dobrindt würde man einerseits etwas zurück auf den Merkel-Weg gehen und darauf andererseits rechts abbiegen. Aber eben nicht so extrem wie Söder es würde. Der größte Vorteil von Dobrindt ist jetzt natürlich, dass er bescheiden genug wirkt, um Söder und Wüst glauben zu lassen, sie hätten ihn als "Übergangskanzler" in der Hand. Aber durch die Entwicklung der Umfragen unter einem Kanzler Dobrindt kann ihnen das dann natürlich entgleiten.
... weil diese Mannschaft 1.000 Mal besser ist als Wehrle es verdient.
Ok, Goofy.
Ok, Goofy.

