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Tifferette
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Grasdaggl
Was man mir mal erklären muss, da ich es wirklich nicht verstehe. Dabei setzen wir voraus, dass der WD in der Tat polarisiert und für viele (aber nicht: alle; wohl nicht mal: die Mehrheit) Fans ein rotes Tuch ist. Ich halte das für total albern, aber nehmen wir es halt mal an. Warum ist es denn so schlimm, dass der polarisiert? Warum muss die Anhängerschaft zusammenstehen?

Die Fans haben mit der Führung des Vereins nichts zu tun. Sie stimmen 1x pro Saison auf der MV ab. Vielleicht kommt es dann mal zu einer knappen Entlastung, und im Extremfall alle Jubeljahre zu einer Nichtentlastung. Aber Hand aufs Herz - das hat ziemlichen Symbolcharakter und interessiert mittelfristig keinen Menschen, solange Erfolg da ist oder es aufwärts geht. Für die Ausgliederung wird das ein Thema, aber die steht gerade nicht an, und wird es für die nächsten zwei Jahre wohl auch nicht.

Gehen Anhänger nicht ins Stadion, weil der Dietrich Präsident ist? Für einige kann das sein, der Mehrheit ist das scheißegal. Viele vom Typ "Maulheld" (Edit: ich war mehrere Jahre auf der Haupttribüne, ich kenne diesen Typus...) werden schimpfen und dann genau das gleiche machen wie vorher. Werden weniger Fanartikel verkauft? Dito. Vielleicht, aber stark ins Gewicht fallen wird es nicht. In jedem Fall werden die Einwirkungen mE geringer sein als die einer sportlichen Wiedergenesung.

Mir ist es wichtig, dass es sportlich bergauf geht. Da sehe ich bei WD zumindest bessere Voraussetzungen als bei seinen Vorgängern. Die durchaus berechtigten Fragen nach Interessenkonflikten sind beherrschbar, nur sollte man dafür Spezialisten ranlassen. Das mit der Einigkeit des Fanlagers und dem Konfliktstoff halte ich entweder für vorgeschoben oder zumindest für grob überbewertet. Denn am Ende wird es keinen Unterschied machen; alles wird sich dem sportlichen Erfolg oder Misserfolg unterordnen.

Ob man den WD mag oder nicht, das ist eine andere Frage, die jede(r) für sich selbst beantworten soll. Diese sehr subjektive Sicht auf die Gesamtheit des VfB umzulegen überzeugt mich überhaupt nicht. Wir hatten in der Vergangenheit ein Schauerkabinett an Unsympathen. Hat mich das irgendwie vom VfB abgehalten? Nein. Haben mich die sportlichen Unfähigkeiten abgehalten? Das schon eher.
Zuletzt geändert von Tifferette am 24. August 2016 12:19, insgesamt 1-mal geändert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

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Nilkheimer
Halbdaggl
Ja schwer halt. Und dann hofft man auf Besserung. Und dann SOWAS? Da kotz ich halt ein weng (zum Trämbl).

Und zum Tiffi: Das sind für mich keine Ausschlusskriterien. Ich will halt eine Führung, die was kann UND die ich sympathisch finde UND die (politisch-gesellschaftlich) nicht in Ecken steht, die ich scheiße finde. Wenn was davon fehlt, gefällt es mir halt nicht, fertich.
Zuletzt geändert von Nilkheimer am 24. August 2016 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
Aber das macht doch nichts.

Tifferette
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Grasdaggl
thoreau hat geschrieben:
Nilkheimer hat geschrieben:
Davon abgesähän: Für mich spielt das eine große Rolle, wer oder was Jefe von "meinem" Verein ist. Denn ich will meinen Verein mögen, und wenn der Obervereinsheimer aber ein Oaschloch oder Unsympath oder Bauernfan ist, dann stört mich das gewaltig. Rein persönlich, vom Gefühl her. Dass das nicht rational ist, weiß ich sehr gut, aber das soll es auch auch gar nicht sein - sonst könnte ich es auch gleich lassen mit dem Fantum.


Genau das meinte ich auch.


Mal ganz ehrlich - macht man das "Fantum" von solchen rationalen Kriterien abhängig? Oder von Einzelpersonen? Sehr zweifelhaft; jedenfalls könnte ich es nicht. Ich hätte mir dann schon gar nicht diesen Kackverein mit seinen brudelligen Fans ausgesucht. :)

Edit: Einen Hauptsponsor wie Gazprom oder ähnliches, DAMIT hätte ich sehr viel mehr Probleme als mit einer Einzelperson.
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(Batman)



Auswurf
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Grasdaggl
Die Fans haben mit der Führung des Vereins nichts zu tun

ich bin ja "nichtmal" mitglied, finde aber trotzdem dass ich mehr VfB bin als die ganzen gekommenen und gegangenen der letzten jahre.
Mag ja komplett albern sein,
aber gefühlt sollen die machen, wie ich mir das vorstelle.
Die sind dafür verantwortlich (im guten wie im schlechten) wie es der anhängerschaft in und um stuttgart geht und sollen sich ein bein dafür ausreissen
das ist doch keine Musik

darkred
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Halbdaggl
trampel hat geschrieben:Nur: was hat das mit dem VfB zu tun? Stehen sich die Gegner jetzt in allen Lebenslagen feindlich ggü??? Das ist doch wohl Irrsinn...soll ich meine Mutter hassen weil sie bauernfan ist??


Es geht doch eher darum, in einer solch prekären Lage einen derart gesellschaftspolitisch vorbelasteten und somit streitbaren Kandidaten aufs Tableau hieven zu wollen.


Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Ja scheinbar ist es so bei vueken...der war Gegner bei S21, der darf auch nimmer beim VfB rummachen. Unfug in höchster Potenz. Wer nach Hundt oder MV bei wd mit dem VfB bricht...bitteschön. good riddance to bad rubbish. Man möchte solchen Schein-Heiligen einen Blick in den Spiegel empfehlen...aber was solls. Nehmen wir halt Wahler reloaded...mir geht das langsam am Arsch vorbei dieses Scheiss-Pietistengeheule


schwaebi
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Bei diesen Regionalversammlungen gab es dazu ganz interessante Diskussionen. Z.B. Wie gewinnt der Verein das Vertrauen der Fans zurück? Zwar ging es da noch um die Ausgliederung und die Zweifel der Fans ob "die da oben" das bestmöglich hinkriegen.

Die Basis aber ist die gleiche. Und das Vertrauen kriegste halt durch solche AR-Aktionen wie mit WD eher weniger. Heißt für mich: "Die" haben halt doch nicht richtig zugehört, trotz gegenteiliger Behauptung.

Und dass der Schwob dann bockig wird, ist auch klar. Da braucht man dann auch nicht mehr mit rationalem Denken zu kommen. Schon gar nicht, wenn es, wie es scheint, einen hohe Schnittmenge zwischen VfB-Anhängern und S21-Gegnern gibt (mit einer kleinen Meinungsforschung hätte man sich da eventuell viel Ärger erspart).
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

fkAS
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schwaebi hat geschrieben:...Die Basis aber ist die gleiche. Und das Vertrauen kriegste halt durch solche AR-Aktionen wie mit WD eher weniger. Heißt für mich: "Die" haben halt doch nicht richtig zugehört, trotz gegenteiliger Behauptung.
...

Das Vertrauen kriegt man nur durch sportlichen Erfolg zurück. Ein Supidupikonsenskandidat (wie bspw. Wahler mit seinen 97%) ist schnell im Abseits, wenn es sportlich nicht läuft.









Travis Bickle hat geschrieben:gibt´s dafür konkrete Beispiele, Zitate. etc. an denen man die Beurteilung festmachen kann?


Mir reicht, dass er nicht die Geistesgegenwart besaß, sich von Mappus’ Polizeieinsatz im Park zu distanzieren, oder sich zumindest bedeckt zu halten. So ziemlich alle anderen haben diese Sache nicht einmal mit ’ner Teleskopstange angefasst, während dieser Dietrich sich nochmal voll reinsetzte. Entscheidend ist dabei nicht seine Position zur Sache, sondern die Dummheit, über so eine heikle Angelegenheit so eine Aussage zu treffen – ohne Not.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... a2b4b.html

Dabei hätte ich eigentlich ganz gern einen, der zum Beispiel mal klare Schranken für die Ultras festlegt (Pyroshows in kleinen Stadien etc.), aber dem scheint das nötige Fingerspitzengefühl abzugehen. Dünnhäutig erscheint er mir auch – hat mich an Mäuser erinnert.

Goofy
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Grasdaggl
Jetzt fange ich dann bald an, die Entscheidung für Dietrich zu verteidigen. Nicht, weil ich ihn gut finde - ich weiß nicht, was er beim VfB anstellen wird - sondern weil seine Gegner so laut schreien und ich da zwar ein paar berechtigte Fragen, aber kaum echte Argumente höre.
sozial und linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

darkred
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Halbdaggl
Das ist wie mit dem Wendler. Die einen finden ihn toll, die anderen zum kotzen.

Und bei WD ist es halt so, dass man Fußballfans hier nicht mit Ratio kommen kann, wenn die Emotio nicht passt. So eine Person sollte in der Außenwahrnehmung schon Empathie und Sachkenntnis auf sich vereinen können. Meine Meinung. Man darf gespannt sein, wie das auf der MV gesehen wird.

Southern Comfort
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:Das ist wie mit dem Wendler. Die einen finden ihn toll, die anderen zum kotzen.


Dann kenn ich nur die anderen.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

FLX81
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Granadaseggl
Nice Weather hat geschrieben:
Travis Bickle hat geschrieben:gibt´s dafür konkrete Beispiele, Zitate. etc. an denen man die Beurteilung festmachen kann?


Mir reicht, dass er nicht die Geistesgegenwart besaß, sich von Mappus’ Polizeieinsatz im Park zu distanzieren, oder sich zumindest bedeckt zu halten. So ziemlich alle anderen haben diese Sache nicht einmal mit ’ner Teleskopstange angefasst, während dieser Dietrich sich nochmal voll reinsetzte. Entscheidend ist dabei nicht seine Position zur Sache, sondern die Dummheit, über so eine heikle Angelegenheit so eine Aussage zu treffen – ohne Not.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... a2b4b.html

Dabei hätte ich eigentlich ganz gern einen, der zum Beispiel mal klare Schranken für die Ultras festlegt (Pyroshows in kleinen Stadien etc.), aber dem scheint das nötige Fingerspitzengefühl abzugehen. Dünnhäutig erscheint er mir auch – hat mich an Mäuser erinnert.


Genauso geht es mir auch. Und seine Reaktion als die erste Kritik an seiner sich abzeichnenden Berufung aufkam war seine Reaktion auch wieder sehr dünnhäutig. Dem fehlt meiner Meinung nach genau wie Mäuser jegliches präsidiales Element, diese gewisse Souveränität die Personen in dieser Position ausstrahlen müssen.
Ehrenamtlicher Vorsitzender des 1. offiziellen mappes-Ignorierclubs e.V.