Cannstatt hat geschrieben:Laurie London mit unverwechselbarer Stimme.
Beinahe wie anodazumal Heintje

Auch das gefällt mir > Laurie London!
Michele Cohen / Mishel Cohen - Barcelona
This song expresses the longing of the Spanish Jews, sefaradim ( Spanish) for their homeland. They were expelled by the Spanish royalty and Catholic Church from Spain in 1492. The next year they were expelled from Portugal.
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Dazu passt ein Buch. „Die Schönheitskönigin von Jerusalem“ von Sarit Yishai-Levi.
Ich habe lange gezögert (wegen dem Titel und Buch-Cover), das Buch zu kaufen. Es ist lesenswert,
wenn man sich für Israel interessiert und die Zeit von (ca.) 1945 bis Anfang 1970.
Ich ging zuerst davon aus, es wäre mehr ein Buch für Frauen. Weit gefehlt. Schade, der Titel irritiert.
Sarit Yishai-Levi, geboren 1947 in Jerusalem in eine seit Generationen dort ansässige sephardische Familie, war als Schauspielerin, Journalistin, Korrespondentin und Moderatorin tätig.
Vater Mordechai Yishai erlebte die Fertigstellung von Sarit Yishai-Levis erstem Roman „Die Schönheitskönigin von Jerusalem“ nicht mehr. Wenige Monate vor Erscheinen des Buches 2013 in Israel starb er. Und so erfuhr er auch nichts vom großen Erfolg des Werks, von den „Publishers Association’s Gold and Platium Prizes“ und dem Steinamtzky Preis für das am besten verkaufte Buch des Jahres 2014.
Der Vater habe lange darauf gewartet, dass sie mit dem Schreiben fertig werde, damit er das Werk endlich lesen könne, erinnert sich die israelische Autorin im Nachwort ihres autobiografisch gefärbten Debüts. Viele Stunden hatten Vater und Tochter immer wieder zusammengesessen, und Mordechai Yishai hatte Sarit „die Geschichten seines Jerusalems“ erzählt. Hier, in Jerusalem, ist die sephardische – die spanisch-stämmige – Familie Yishai seit Generationen zu Hause. Hier wurde auch die Autorin 1947 geboren.
Vor langer Zeit kam man gut zurecht miteinander
„Vor langer Zeit herrschten respektvolle und gutnachbarliche Beziehungen zu den Ismaeliten, und die Spaniolen trugen Kleider wie sie, sprachen sogar Arabisch, und manche Araber konnten Spaniolisch.“ Im beginnenden 20. Jahrhundert wird sich dieses gute nachbarschaftliche Verhältnis stetig verschlechtern. Seit Ende des 19. Jahrhunderts strömen zigtausende Juden vor allem aus Russland und Polen nach Palästina, was auch innerhalb der jüdischen Gemeinde zu Problemen führt.
Hautnah erlebt die Familie Ermoza die Veränderungen im Land mit. Die schöne Luna wird bei einem Bombenattentat in Jerusalem schwer verletzt, ihre jüngere Schwester klebt heimlich Plakate für eine Widerstandsgruppe. Und als am 14. Mai 1948 die letzten britischen Soldaten endlich das Land verlassen, tanzt Oma Rosa vor Freunde beinahe auf dem Tisch. Am selben Tag ruft Ben Gurion den Staat Israel aus.
https://www.fr.de/kultur/literatur/weis ... 27483.html