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de mappes
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Spamferkel
Hasenrupfer hat geschrieben:Frägsch lieber nen gewissen Bellingham, der war dabei...


Welches Spiel war das denn?

Bellingham ist ja selbst sehr oft als aufbrausend und rummeckernd aufgefallen
Don't criticize what you can't understand

Tifferette
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Grasdaggl
Kronenclub hat geschrieben:Aso,... dachte der hat was schlimmes angestellt.
King ist verjährt und dürfte ja jetzt keine Rolle spielen, da dazwischen ja schon ein paar Spiele unter ihm gespielt wurden.

Abgesehen davon hat er jetzt mehrfach Spitzenspiele geleitet, bei denen die Schirileistung massiv kritisiert wurde. Ich erinnere mich an einen Tweet "Man hat Zwayer bestellt, man hat Zwayer bekommen" (könnte von Escher gewesen sein). Dass der eigentlich gar nicht mehr pfeifen dürfte, ist ein anderes Thema.

In Kombination (mäßiger Schiri mit dunkler Vergangenheit) finde ich das sehr, sehr merkwürdig.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


Gab in letzter Zeit einige Fälle, in denen eine UEFA-Verschlimmbesserung der Regeln für schlechte Entscheidungen sorgt: wenn du einen mit der Sohle oberhalb des Knöchels triffst, fliegst du zwingend direkt vom Platz.

Upamecano trifft seinen Gegner heute unglücklich, im Spiel gegen den VfB ist der Röhl ausgerutscht und hat Mittelstädt erwischt, und in der Schweiz gab’s einen Fall, in dem einer hart in einen Zweikampf ging und der Gegenspieler duschen gehen musste, weil jener ersteren mit der Sohle berührt hatte – obwohl sich alle inklusive Schiri einig waren, dass eher der andere ein Foulspiel begangen hatte.

Will nicht darüber streiten, ob rot in diesem oder jenem einzelnen Fall vielleicht berechtigt ist oder nicht, sondern fragen, warum man Schiris mit solchen Sonderanweisungen ohne Spielraum noch weiter entmündigen muss, wenn sie eh schon den miesesten Ruf haben, unter anderem weil auch an der Handregel auf die selbe bescheuerte Art herumgedoktert wurde.

Traut man ihnen nicht mehr zu, ein brutales Foul zu bewerten? Das Problem war doch in solchen Fällen meistens, dass es der Schiri nicht gesehen hat – und nicht, dass ein Einsteigen mit der Sohle zu milde bestraft wurde. Oder was soll da das Problem sein? In unteren Ligen ohne VAR hilft das doch auch nicht, wenn der Schiri übersieht, dass die sich da gegenseitig als Fußabstreifer hernehmen.

Die Regeln waren doch immer klar: rüde und rücksichtslos = rot. Warum wieder so eine unflexible Extra-extra-Anweisung? Dürfen die Schiris noch irgendwas selbst entscheiden?

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Gab in letzter Zeit einige Fälle, in denen eine UEFA-Verschlimmbesserung der Regeln für schlechte Entscheidungen sorgt: wenn du einen mit der Sohle oberhalb des Knöchels triffst, fliegst du zwingend direkt vom Platz.

Upamecano trifft seinen Gegner heute unglücklich, im Spiel gegen den VfB ist der Röhl ausgerutscht und hat Mittelstädt erwischt, und in der Schweiz gab’s einen Fall, in dem einer hart in einen Zweikampf ging und der Gegenspieler duschen gehen musste, weil jener ersteren mit der Sohle berührt hatte – obwohl sich alle inklusive Schiri einig waren, dass eher der andere ein Foulspiel begangen hatte.

Will nicht darüber streiten, ob rot in diesem oder jenem einzelnen Fall vielleicht berechtigt ist oder nicht, sondern fragen, warum man Schiris mit solchen Sonderanweisungen ohne Spielraum noch weiter entmündigen muss, wenn sie eh schon den miesesten Ruf haben, unter anderem weil auch an der Handregel auf die selbe bescheuerte Art herumgedoktert wurde.

Traut man ihnen nicht mehr zu, ein brutales Foul zu bewerten? Das Problem war doch in solchen Fällen meistens, dass es der Schiri nicht gesehen hat – und nicht, dass ein Einsteigen mit der Sohle zu milde bestraft wurde. Oder was soll da das Problem sein? In unteren Ligen ohne VAR hilft das doch auch nicht, wenn der Schiri übersieht, dass die sich da gegenseitig als Fußabstreifer hernehmen.

Die Regeln waren doch immer klar: rüde und rücksichtslos = rot. Warum wieder so eine unflexible Extra-extra-Anweisung? Dürfen die Schiris noch irgendwas selbst entscheiden?


Als Nächstes kommt der KI-Ref.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


Ab 2:23



Kann mir jemand erklären was der Schiedsrichter da schiedst? Bzw. der VAR? Der Verteidiger räumt den Freiburger ab wie beim Bowling und fängt schon an zu beten, dass der Elfer hoffentlich nicht reingehen wird, und der Schiri lässt sich diktieren, dass das keiner war? Mal ganz davon abgesehen, dass er komplett freie Sicht hatte und auch hinschaute?

P.S. Auch geil, der Reporter: “Khusanov trifft nicht den Ball” – Khusanov hat null Interesse am Ball; wenn da gar kein Ball vorhanden wäre, würde diese Szene genau gleich ablaufen. Sowas absurdes habe ich noch selten gesehen.




Tifferette
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Grasdaggl
Ich bin immer sehr vorsichtig, pars pro toto Einzelfälle zu vergleichen. Aber einerseits diese ganzen Diddeldaddelhandelfmeter, die kein Mensch versteht. Aber solch ein Bodycheck im Stile eines Erich Kühnhackl geht? Geht's noch?
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(Batman)









Tamasi
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Allmachtsbachel
Der Heidenheimer Tim Kleindienst kritisiert die Schiris:

"Mir fehlt das Fingerspitzengefühl der Schiedsrichter. Es ist mittlerweile ganz schlechtes Niveau, was da gepfiffen wird, man verweichlicht diesen Sport dadurch unfassbar derbe. Du darfst gar nichts mehr machen, das hat aber nichts mehr mit Fußball zu tun, dann können wir alle zum Murmeln gehen und uns freuen, dass wir keinen Körperkontakt mehr haben."

Grundsätzlich halte ich es mit Berti Vogts: Wer Körperkontakt will, soll das zu Hause mit seiner Frau ausleben.

Davon abgesehen:
Ich habe mich in letzter Zeit auch gefragt, wie sich Schiris auf die Spiele vorbereiten. Bei einem Spiel mit Union, Freiburg, Augsburg, Darmstadt... weiß man doch, dass gezielt & viel mit fiesen, verdeckten Fouls gespielt wird. Trotzdem fallen die Schiris immer wieder darauf rein. Und lassen Dinge laufen, die abgepfiffen gehören. Zunehmend auffällig in letzter Zeit: Dass Wegschubsen des Gegners mit beiden Händen. Pfeife bleibt stumm. Verstehe ich nicht.

Insofern gebe ich Tim Kleindienst doch auch Recht:
"(...) du hast die pure Verunsicherung des Schiedsrichters gemerkt. Er wusste gar nicht mehr, wie er das Spiel leiten soll." Sein Anspruch an die Schiedsrichter im Allgemeinen: "Sie müssen besser sein, weil sie sich am Ende als Profis bezeichnen lassen wollen, wenn sie Bundesliga pfeifen."

https://www.kicker.de/was-da-gepfiffen- ... 67/artikel

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:Ich hoffe dieser Skandal Schiri wird mindestens so lange gesperrt wie bellingham


Meines Wissens ist das der spanische EM-Sxchiedsrichter. Oder vielleicht war er es. Wobei, ein Verband, bei dem ein (ehemaliger) Verbandschefs Nationalspielerinnen in der Öffentlichkeit sexuell belästigt und das an sich ganz okay findet, und wahrscheinlich heute noch nicht kapiert hat, dass das nicht okay war (und seine Reaktionen danach komplett daneben waren), hat vielleicht auch mit so einem Schiedsrichter kein Problem. Wobei da ja wohl Collina mitentscheidet, also bei den EM-Schiedsrichtern (als UEFA- und FIFA-Schiedsrichter-Chef).
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Einerseits fährt Real Madrid seit geraumer Zeit scharfe Kampagnen gegen einzelne Schiedsrichter, was in Spanien Gegenstand heftiger Kritik ist – da finde ich’s ganz lustig, wenn denen einer ein Tor abpfeift. Wobei man aber auch genau hingucken muss: der pfeift schon die Flanke weg, nicht erst das Tor. Angeblich hat er den Spielern auch vorher gesagt, dass die Ecke der letzte Spielzug sein wird und das Spiel direkt danach zu Ende ist – weil er der Ansicht war, dass schon mehr als genug nachgespielt worden war: 7 Minuten waren angezeigt, die Ecke war in Minute 98:30.

Andererseits ist es handwerklich halt nicht gut: er hätte schon vorher abpfeifen müssen – also entweder nach dem ersten Kontakt nach der Ecke, als er die Pfeife ja auch schon kurz in der Gosche hatte, oder er hätte die Ecke gar nicht mehr geben dürfen.

Von daher. Blöd, aber mehr auch nicht.

Darf aus gegebenem Anlass nochmal hieran erinnern:

Nice Weather hat geschrieben:Gab in letzter Zeit einige Fälle, in denen eine UEFA-Verschlimmbesserung der Regeln für schlechte Entscheidungen sorgt: wenn du einen mit der Sohle oberhalb des Knöchels triffst, fliegst du zwingend direkt vom Platz.

Upamecano trifft seinen Gegner heute unglücklich, im Spiel gegen den VfB ist der Röhl ausgerutscht und hat Mittelstädt erwischt, und in der Schweiz gab’s einen Fall, in dem einer hart in einen Zweikampf ging und der Gegenspieler duschen gehen musste, weil jener ersteren mit der Sohle berührt hatte – obwohl sich alle inklusive Schiri einig waren, dass eher der andere ein Foulspiel begangen hatte.

Will nicht darüber streiten, ob rot in diesem oder jenem einzelnen Fall vielleicht berechtigt ist oder nicht, sondern fragen, warum man Schiris mit solchen Sonderanweisungen ohne Spielraum noch weiter entmündigen muss, wenn sie eh schon den miesesten Ruf haben, unter anderem weil auch an der Handregel auf die selbe bescheuerte Art herumgedoktert wurde.

Traut man ihnen nicht mehr zu, ein brutales Foul zu bewerten? Das Problem war doch in solchen Fällen meistens, dass es der Schiri nicht gesehen hat – und nicht, dass ein Einsteigen mit der Sohle zu milde bestraft wurde. Oder was soll da das Problem sein? In unteren Ligen ohne VAR hilft das doch auch nicht, wenn der Schiri übersieht, dass die sich da gegenseitig als Fußabstreifer hernehmen.

Die Regeln waren doch immer klar: rüde und rücksichtslos = rot. Warum wieder so eine unflexible Extra-extra-Anweisung? Dürfen die Schiris noch irgendwas selbst entscheiden?


Dieses Wochenende gab’s rot für Schäfer gegen Vagnoman und rot für Sabitzer, die ihre Gegenspieler jeweils mit der Sohle trafen: beides, auch wenn’s vielleicht ein bisschen wehgetan hat, eigentlich keine roten Karten, aber nach neuester Auslegung eben schon – zwingend, kein Spielraum.

Ich weiß nicht, wo das jetzt herkommt – zerfetzen die sich in anderen Ligen gegenseitig die Achillessehnen und werden dafür nicht hart genug bestraft? Grobes Foulspiel und Inkaufnahme einer Verletzung waren doch vorher auch von den Regeln gedeckt, die Schiris durften solche Sachen mit rot bestrafen – aber nach eigenem Ermessen. Zum Beispiel fand ich letztes Wochenende Thielmann gegen Xhaka berechtigt: der stieg ihm hinten rotwürdig rein, auch wenn’s vielleicht “nur” ungeschickt war. Konnte man aber schon immer geben, auch ohne Extra-Spezial-Anweisung.

Ich weiß nicht, wem das helfen soll. Demnächst gehen’s den Schiris in unteren Ligen wahrscheinlich an den Kragen, weil sie von oben angewiesen sind, Stuss zu pfeifen.

higgi
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Grasdaggl
Versteh es auch nicht
Wann wurde bitte kommuniziert dass die Regeln für Rot verschärft wurden?
Ist es zu viel verlangt dafür zu sorgen, dass solche Infos bis zu den Fans vordringen?
von daher

Tamasi
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Allmachtsbachel
Die Antwort ist einfach: Christian Streich.

Vor ein paar Wochen gab's mal in zwei, drei Spielen hintereinander zwei solche Rote Karten gegen zwei Freiburger. Der eine war Grifo, der andere... Chico Höfler? Auf jeden Fall aber zwei tadellose Sportsmänner und in der PK vor dem nächsten Spiel hat sich Streich entsprechend echauffiert. Da hätte auch Gelb gereicht und so.

Und prompt im Folge-Spiel: Ein Freiburger grätscht im Mittelfeld voll in den Knöchel des Gegners. Es ist ein Heimspiel, am Spielfeldrand rotiert der Chrischdian und der Schiri gibt - nur Gelb.

Nach dem Spiel war der Aufschrei groß. Zwar hat die Vermessung mit dem DFB-Schiri-Lineal ergeben, dass der Treffer 1,5 Millimeter unterhalb des Knöchels und somit Gelb regelkonform war - aber alle anderen vom Stammtisch bis zum Fach (Didi Hamann, Ex-Schiri Gräfe, Segglforum) waren sich einig: Klar Rot.

Vermutlich wäre das schnell vergessen worden, aber keine 24 Stunden später in einem anderen Bundesligaspiel: Ein Spieler grätscht im Mittelfeld voll in den Knöchel des Gegners. Der Schiri wird die Diskussionen mitbekommen haben und ohne zu Zögern - regelkonform, aber irgendwie auch ein bisschen streberhaft - zückt er Rot. Es folgt: Viel Lob für diese Entscheidung.

Seitdem ist das der Trend. Ist ja richtig, kippt aber bisweilen wirklich ins Streberhafte. Der Schäfer-Treffer gegen Vagnoman... hätte auch (Dunkel-) Gelb sein können. Und Streich hat sich selbst ins Nest gekackt: Die Rote gegen Röhl im Spiel beim VfB war auch eine Kann-Entscheidung. Sein Fuß war zwar klar auf Kurs "Knöchel", aber vielleicht hätte Röhl das noch korrigiert, wenn er nicht mit dem Standbein weggerutscht wäre. Hätte man auch "im Zweifel für den Angeklagten" mit Gelb bestrafen können.

Nun ja. Wie jeder andere (Schiri-) Trend wird auch dieser wieder abebben.