@Rudi-Baby: Den wichtigsten und vermutlich auch schwersten Schritt bist Du bereits gegangen:
Erkennen, dass man Hilfe braucht und sich diese auch tatsächlich einzuholen.
Das sind sogar gleich zwei wichtigste und schwerste Schritte, schätze ich!
Somit wuppst Du alles weitere auch, denn das musst Du dann nicht mehr alleine tun.
Derzeit ist eigentlich das allermeiste um uns rum auch dann zutiefst beschissen, wenn man nicht an Depressionen leidet und die Aussichten versprechen alles andere als Besserung.
Unser aller Job ist es wohl, sich davon nicht unterkriegen zu lassen und keiner behauptet, dass dies einfach wäre. Du bist dabei, diesen Job für Dich zu tun und ich wünsche Dir ausreichend Licht und Kraft dafür. Professionelle Hilfe wird ihr übriges dazu tun.
Wir alle haben in der uns gegebenen Zeit unseren ganz ureigenen Platz in diesem Chaos, den uns auch niemand nehmen kann, außer wir selbst. Manchmal mag es möglicherweise schon helfen, zu erkennen, dass man damit nicht alleine ist. Und selbst, wenn man - oft zurecht - auf alles scheißen möchte, kann man das immer noch mit einem lachenden Hintern tun und so dem Universum den Stinkefinger zeigen.
Vermutlich kennst Du das folgende bereits, vielleicht aber auch nicht.
Ab ca. neuneinhalb Minuten geht's zum Thema:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!